Alexis Weissenberg

(1929-2012)

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Schon gewusst?

  • Kaum ein Pianist scheidet die Geister so sehr wie Alexis Weissenberg: Seinen Kritikern erscheint er zu kühl und intellektuell, seine Fans empfinden genau das als kristallklar und souverän und lieben seine romantische Prachtentfaltung. Nur in einem sind sich alle einig: Seine Technik ist makellos und von atemberaubender Virtuosität.
  • Über sein Privatleben gibt Weissenberg zeitlebens wenig preis, man weiß kaum mehr, als dass er einmal verheiratet war und zwei Töchter hat. Auf Privatfotos zeigt er sich vorzugsweise mit Karlos, einem großen schwarzen Pudel.
  • Weissenberg ist auch Komponist, seine bekanntesten Werke sind eine „Sonate en état du jazz“ für Klavier und die Musicals „Nostalgie“ und „La Fugue“, letzteres für Erzähler, fünf SängerInnen und 14 PianistInnen.
  • Er überschreitet gern musikalische Grenzen, begleitet etwa für das Fernsehen Charles Aznavour und Nana Mouskouri oder nimmt mit der 16jährigen Anke Engelke eigene Kompositionen auf.
  • Alexis Weissenberg ist auch ein begabter Karikaturist und Illustrator und viele seine Collagen sind in Bulgarien ausgestellt.
  • Was Rachmaninows gefürchtetes 3. Klavierkonzert betrifft, sieht Horowitz in Weissenberg seinen einzig möglichen Nachfolger. Weissenberg, der Rachmaninow sogar ein wenig ähnelt, nimmt es insgesamt drei Mal auf (mit Prètre, Ozawa und Bernstein).
  • Auf seine entstaubten, von jeder Süße befreiten Chopin-Aufnahmen angesprochen, sagt Weissenberg: „Eigentlich darf man nie an die Tradition glauben. Die Tradition ist eine Garantie des Todes der Musik. Davon bin ich überzeugt.“
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