Bach, Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903

mit Karl Richter

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Beschreibung

Neben dem Italienischen Konzert gehört die Chromatische Fantasie und Fuge BWV 903 zu den bekanntesten und erlesensten Solostücken, die Johann Sebastian Bach (1685-1750) für Tasteninstrumente geschrieben hat. Die Chromatische Fantasie ist wahrscheinlich um 1730 in Leipzig entstanden und wird von extremen Gegensätzen charakterisiert. So kontrastieren die toccata-ähnlichen Fiorituren des ersten Teiles mit dem zweiten, der von den arpeggierten Übergangsakkorden bestimmt wird. Von ähnlicher Dramatik ist auch die folgende dreistimmige Fuge beherrscht. Im umfassenden Schlußteil wird das Thema in einer homophonen Struktur entworfen und von akkordischer Begleitung unterstützt. Der 1926 in Plauen geborene Pfarrerssohn Karl Richter zählte bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1981 zu den bedeutendsten Bach-Interpreten des 20. Jahrhunderts. Nach dem Studium in Leipzig war Richter zwei Jahre lang Organist der Leipziger Thomaskirche, dann wurde er als Professor für Orgel nach München berufen, wo er den Münchener Bach-Chor und das Münchener Bach-Orchester gründete und als Chorleiter und Dirigent ein richtiges Bach-Imperium aufbaute. Ein Kritiker würdigte Richters Bedeutung mit den folgenden Worten: "Daß aus dem katholischen München die Musik des Protestanten Bach einmal so unüberhörbar in die Welt hinausklingen würde, wäre vor Karl Richter nicht denkbar gewesen." Diese Aufnahme entstand im Dezember 1969 im Kloster Ottobeuren.

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