Bach, Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825

mit Karl Richter

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Beschreibung

Karl Richter (1926-1981) war unbestritten einer der größten Bach-Experten des 20. Jahrhunderts. Im Laufe seiner langen Laufbahn als Dirigent, Organist und Cembalist wurde sein Name zu einem Synonym für Bach. Der gebürtige Sachse hatte in Dresden und Leipzig studiert und somit die Bach-Tradition an den Wirkungsstätten des Meisters direkt kennengelernt. Richter war zwei Jahre lang Organist der Leipziger Thomaskirche, dann wurde er als Professor für Orgel nach München berufen, wo er den Münchener Bach-Chor und das Münchener Bach-Orchester gründete und als Chorleiter und Dirigent ein richtiges Bach-Imperium aufbaute und so das Werk des Meisters wiederbelebte. Er machte München zu einem Bach-Zentrum und nahm alle größeren Chor- und Orchesterwerke sowie über 100 Kantaten für Schallplatte auf. Ein Kritiker würdigte Richters Bedeutung mit den folgenden Worten: "Daß aus dem katholischen München die Musik des Protestanten Bach einmal so unüberhörbar in die Welt hinausklingen würde, wäre vor Karl Richter nicht denkbar gewesen." Obwohl sich im Laufe von Richters Leben die Aufführungstradition von Barockmusik mehrmals dramatisch geändert hatte, blieb er seinem eigenen Stil treu, der in den 50er und 60er Jahren als revolutionär betrachtet wurde. "In Richters Musizieren mischte sich wohlerworbenes handwerklich gediegenes Leipziger Kantoren-Wissen mit improvisatorischem Freiheitsdrang. Er bot gleichsam spontane Erfahrung, er konnte nicht anders. [...] Richters Kunst hat unser aller Leben bereichert. Er war Institution und Meister, Wächter und Lehrer" (Joachim Kaiser in der Süddeutschen Zeitung, 17.2.81). Diese Aufnahme entstand im Dezember 1969 im Kloster Ottobeuren.

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