Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58

Aus dem Wiener Musikverein mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker, Krystian Zimerman

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Beschreibung

Es sollte der Höhepunkt von Leonard Bernsteins symphonischem Beethoven-Zyklus werden: die Aufnahme aller fünf Klavierkonzerte mit einem renommierten Pianisten der jüngeren Generation. Und es wurde zu einem Beispiel glänzenden Musizierens, zum Dokument des unglaublichen Verständnisses zwischen Dirigent, Solist und Orchester. Mit Krystian Zimerman hatte Bernstein einen kongenialen Partner gefunden. Im vollen Ausmaß zeigte sich Zimermans Kongenialität jedoch erst nach Bernsteins Tod am 14. Oktober 1990. Die Konzerte Nr. 3, 4 und 5 waren bereits aufgenommen; für die ersten beiden Konzerte übertrug man dem Solisten die Leitung des Orchesters. Krystian Zimerman wurde am 5. Dezember 1956 in Zabrze, Polen, geboren. 1975 gewann er den 1. Preis beim Chopin-Wettbewerb in Warschau. Nach Erweiterung seines Repertoires und einem Studienaufenthalt 1980 in London, machte er sich durch zahlreiche Konzerte und Aufnahmen einen Namen als einer der begabtesten Pianisten seiner Generation. Zimerman gibt nur wenige Konzerte; auch die Zahl seiner Schallplatten-Veröffentlichungen ist gering, doch diese gelten weithin als vorbildlich und erstklassig im Hinblick auf Interpretation und Technik. Krystian Zimerman leitet eine Meisterklasse an der Musikhochschule Basel. Diese Aufnahme entstand im September 1989 im Wiener Musikvereinssaal. "I've never conducted better in my life", sagte Leonard Bernstein während der Arbeit an den Aufnahmen der Klavierkonzerte.

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