Beethoven, Klaviersonate Nr. 16 G-Dur op. 31/1

Von den Salzburger Festspielen mit Rudolf Buchbinder

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Beschreibung

Beethoven versucht sich in seiner 16. Klaviersonate vom Stil der Wiener Klassik durch eigene neuartige Zugänge abzuheben und seinen ganz eigenen Stil weiter zu entwickeln. Sie wirkt erfrischend humorvoll und ist mit einem Hauch Ironie versehen. Herauszuheben ist der zweite Satz in der nach Ansicht einiger Musikwissenschaftler eine Parodie auf den sog. italienischen Opernstil, der sich damals großer Beliebtheit erfreute, versteckt ist: Er sprüht nur so vor prätentiösen Kadenzen und Belcanto-Elementen. "Wenn ein Gigant den anderen vollendet" (Kurier) Beethovens Opus von 32 Klaviersonaten, bekannt als "das Neue Testament der Klaviermusik", ist ein Meilenstein in der Klavierliteratur. Über Beethovens gesamtes Leben hinweg reflektieren die Sonaten seine ganze Entwicklung als Mensch und Musiker, von einem Jahrhundert zum nächsten, von einer Epoche in die andere. Mit den Sonaten "Pathétique", "Mondschein", "Waldstein", "Appassionata", "Hammerklavier" und der Schlusssonate Op. 111, die in Thomas Manns "Doktor Faustus" als Finale aller Sonaten bezeichnet wurde, enthält der Zyklus einige der bekanntesten Klavierstücke aller Zeiten. 2014 wurde, zum ersten Mal in der Geschichte der Salzburger Festspiele, der komplette Zyklus aufgeführt. Für diese Herausforderung bat das Festival niemand geringeren als den weltbekannten und einflussreichen Beethoven-Experten und Pianisten Rudolf Buchbinder. Buchbinder beschäftigt sich bereits sein ganzes Leben intensiv mit dem unerschöpflichen Werk Beethovens. Mit mehr als 45 Aufführungen von Beethovens komplettem Sonatenzyklus in allen wichtigen Konzertsälen der Welt und seinem unermüdlichen Drang, durch sorgfältiges Studium der Partituren neue Details und Facetten zu entdecken," setzt Buchbinder neue Maßstäbe in der Interpretation von Beethovens Werken", fasst das deutsche Radio BR zusammen. Für seine späte Aufnahme des Zyklus erhielt Buchbinder den Echo und wurde sowohl von der Kritik als auch von der Öffentlichkeit gefeiert. Buchbinders Darbietung ist "meisterhaft, mühelos zwischen rasanten, technisch komplexesten Momenten und zartesten lyrischen Passagen changierend. Wo andere froh sein können, unfallfrei zu bestehen, ist Buchbinderein phänomenaler Erzähler, präzise bei jedem Lauf, berührend bei jedem Anschlag"(Kurier). "Brilliant in seiner Virtuosität" (Die Presse). "Ein echtes Naturtalent " (Der Standard).

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