Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Konzertfilm mit Herbert von Karajan, Berliner Philharmoniker

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Beschreibung

Im Januar 1805 wurde die "Eroica" in Wien uraufgeführt. Leidenschaftliche Vorkämpfer oder erbitterte Gegner fand sie nicht; man nahm sie gedankenlos hin und zog ihr zunächst Modeschöpfungen vor. Beethoven hatte sie einem Helden gewidmet mit der Überschrift: "Sinfonia eroica, composta per festeggiare il sovvenire di un grand uomo" (Heldenhafte Sinfonie, komponiert, um die Erinnerung an einen großen Menschen zu feiern). Dieser "große Mensch" war zweifellos Napoleon. Beethoven soll jedoch nach der Kaiserkrönung Napoleons das Manuskript voller Wut zertrampelt haben, weil er sie als Verrat an den Idealen der Französischen Revolution - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - ansah. Mit seiner schlanken Gestalt, dem typischen Haarschopf und dem durchdringenden Blick seiner blauen Augen beherrschte Herbert von Karajan (1908-1989) das Dirigentenpult. Wer ihn jemals live oder zumindest in einer seiner zahlreichen Videoaufnahmen dirigieren sah, konnte erleben, wie von Karajan die Musik zur Religion erhob und sie wie deren Hohepriester in einem fast mythischen Ritus zelebrierte. Herbert von Karajan verkörperte die klassische Musik im allgemeinen Bewußtsein als epochaler Dirigent, Medienstar, Opernproduzent, Gründer und Leiter von Festspielen. Trotz aller ehrgeizigen Projekte und vielfältigen Aktivitäten blieb Karajan der überragende Dirigent mit großem Verständnis für das Orchester- und Opernrepertoire von Mozart bis Schönberg, in dem sich niemand mit ihm messen konnte. Während sich einerseits seine außergewöhnliche Begabung nicht bezweifeln läßt, traf ihn andererseits oft der Vorwurf der Selbststilisierung und kommerziellen Vermarktung seiner Person.

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