Beethoven, Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Aus dem Wiener Musikverein mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker

Das Klassikportal für Ihren Musikgenuss

Streamen Sie mit fidelio die schönsten Opern, Konzerte, Ballette und Dokumentationen in bester Bild- und Tonqualität – ob unterwegs auf Ihrem Tablet, Computer, Smartphone oder Zuhause auf Ihrem Fernsehgerät.

  • Exklusive Live-Übertragungen
  • Umfangreiches Klassikarchiv
  • Beste Bild- und Tonqualität
  • Streaming auf TV, Tablet, Web & Mobil
Jetzt kostenlos testen

Beschreibung

Ludwig van Beethovens Vierte Symphonie gehört zur sogenannten mittleren Schaffensperiode des Meisters und knüpft in ihrer heiter-gelassenen Grundstimmung an die unproblematische Aussage der Ersten an. Wie diese verzichtet sie auf alle außermusikalischen Bezüge. Bei ihrer Uraufführung 1807 in Wien fand sie einhellige Zustimmung. Als Robert Schumann sie später die "griechisch-schlanke" nannte, traf er zwei wesentliche Aspekte des Werkes: "schlank" ist die Vierte durch das Vermeiden der Gewichtigkeit, wie sie die "Eroica" und auch die spätere Fünfte Symphonie bestimmt, und "griechisch" darf sie heißen wegen ihrer klaren, klassischen Proportionen, einer Rezeption der antiken Schönheits- und Harmonievorstellungen. Als Leonard Bernstein mit den Wiener Philharmonikern Ludwig van Beethovens neun Symphonien aufnahm, betrachtete er diese Aufnahmen als persönliches Bekenntnis, als "Vermächtnis meines Glaubens und meiner tiefempfundenen Beziehung zu diesem größten aller Komponisten". Bernsteins Konzerte waren eines der wichtigsten musikalischen Ereignisse in Wien und wurden von Publikum und Kritik mit ungeteiltem Beifall aufgenommen: "Persönlicher, geschlossener, mitreißender kann ein Musiker nicht für einen Musiker eintreten, als Bernstein es für Beethoven tut", hieß es in der "Presse". Leonard Bernsteins leidenschaftliche Interpretation von Beethovens Musik hinterläßt beim Publikum einen unvergleichlichen Eindruck. "Beethoven bedeutete für mich schon immer Universalität, seit meiner frühesten Jugend, als ich zum ersten Mal diesen unvergeßlichen Ruf hörte: 'Brüder!'. Von jenem Augenblick an bedeutete jede Symphonie eine innige Kommunikation, war wie eine Reise durchs Universum." Bernsteins Beethoven-Zyklus wurde 1982 mit dem Ace Cable Award ausgezeichnet, dem höchsten Preis des US-Kabelfernsehens für überragende Qualität und anspruchsvolle Unterhaltung. Diese Aufnahme entstand im November 1978 im Musikvereinssaal Wien. "Daß die Wiener Philharmoniker ihm ein Engagement entgegenbringen wie ansonsten allenfalls noch Karl Böhm, ist in jeder Phase dieser Wiedergaben ohrenfällig. Nicht minder die Spontaneität und Innenspannung dieser Aufführungen, die bei Bernstein nur zustande kommt, wenn er Publikum hinter seinem Rücken weiß. Er braucht es bekanntlich sogar in seinen Proben" (Frankfurter Allgemeine Zeitung). "Bernstein überzeugt nicht nur, er rührt auch an. Daß diese emotionale Komponente nie aufdringlich wird, daß drohende Gefühligkeit im Zweifelsfalle immer durch Nachdruck beiseitegeschoben wird, das macht diesen Zyklus abgerundet" (Fono Forum).

Empfehlungen

Jetzt kostenlos testen