Beethoven, Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Aus der Berliner Philharmonie mit Herbert von Karajan, Berliner Philharmoniker

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Beschreibung

Am 22. Dezember 1808 fand die Uraufführung der Fünften Symphonie unter der Leitung des Komponisten im Theater an der Wien statt. Die Wirkung dieses Werkes war von Anfang an ungewöhnlich. Es ist überliefert, Beethoven habe dem 1. Satz und hier besonders dem tragenden Motiv das Motto mitgegeben "So pocht das Schicksal an die Pforten". Man urteilte darüber, daß hier ein "Titan" am Werk war, der aber eine so klare und überzeugende Sprache sprach, daß man sie spontan verstehen und bewundern mußte. Diese Symphonie ist nicht der Beitrag eines in Tönen dichtenden Philosophen, sondern die elementare Leistung eines begnadeten Musikers. Außerordentliche Einheitlichkeit und besondere Klarheit des Werkes brachten es mit sich, daß die "Schicksalssymphonie" die populärste aller Symphonien geworden ist. Mit seiner schlanken Gestalt, dem typischen Haarschopf und dem durchdringenden Blick seiner blauen Augen beherrschte Herbert von Karajan (1908-1989) das Dirigentenpult. Wer ihn jemals live oder in einer seiner zahlreichen Videoaufnahmen dirigieren sah, konnte erleben, wie von Karajan die Musik zur Religion erhob und sie wie deren Hohepriester in einem fast mythischen Ritus zelebrierte. Herbert von Karajan verkörperte die klassische Musik im allgemeinen Bewußtsein als epochaler Dirigent, Medienstar, Opernproduzent, Gründer und Leiter von Festspielen. Trotz aller ehrgeizigen Projekte und vielfältigen Aktivitäten blieb Karajan der überragende Dirigent mit großem Verständnis für das Orchester- und Opernrepertoire von Mozart bis Schönberg, in dem sich niemand mit ihm messen konnte. Während sich einerseits seine außergewöhnliche Begabung nicht bezweifeln läßt, traf ihn andererseits oft der Vorwurf der Selbststilisierung und kommerziellen Vermarktung seiner Person. Diese Aufnahme entstand im Februar 1972 in der Berliner Philharmonie.

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