Beethoven, Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale"

Aus dem Wiener Musikverein mit Christian Thielemann, Wiener Philharmoniker

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Beschreibung

Christian Thielemann zählt zu den führenden Dirigenten unserer Zeit. Mit den Wiener Philharmonikern hat er Ludwig van Beethovens neun Symphonien aufgenommen. "Frappante Unmittelbarkeit und der Eindruck, Werke würden im Augenblick ihrer Interpretation neu geboren. Eine schönere Musikillusion existiert nicht", schrieb "Der Standard" aus Wien über die Aufführung der neun Beethoven-Symphonien. "Die Presse" aus Wien lobte "ein künstlerisches Einvernehmen, das wunderbare Erlebnisse möglich macht." Christian Thielemann, geboren 1959 in Berlin, begann seine Laufbahn als Assistent Herbert von Karajans in Berlin und wechselte dann als Erster Kapellmeister an die Deutsche Oper am Rhein. Als jüngster Generalmusikdirektor Deutschlands war er am Opernhaus Nürnberg und an der Deutschen Oper Berlin tätig. 2004 wurde er Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker; seit September 2012 leitet er die Sächsische Staatskapelle Dresden. Als Gast ist Thielemann bei den großen Opernhäusern, Festivals und Orchestern in aller Welt tätig. Die 1842 gegründeten Wiener Philharmoniker gelten als das renommierteste Orchester der Welt. Mit ihrem unverwechselbaren Klang verzaubern sie Menschen auf der ganzen Welt, nicht nur Klassikliebhaber. Diese Aufnahme entstand im Wiener Musikvereinssaal im Rahmen des symphonischen Zyklus "Beethoven9". Als einzige seiner Symphonien komponierte Beethoven diese am 22. Dezember 1808 gemeinsam mit der "Schicksalssymphonie" Nr. 5 uraufgeführte Sechste Symphonie mit einer programmatischen Grundidee. In dem damals vor Wien gelegenen Dorf Heiligenstadt schrieb Beethoven dieses Werk, das er "Pastorale" nannte. Tiefes Naturempfinden, das Leben auf dem Land, das Leben in und mit der Natur ist hier fast Programm-Musik geworden. Auch die Überschriften der einzelnen Sätze lenken den programmatisch orientierten Hörer in diese Richtung. Die Anhänger der absoluten Musik dagegen sehen in Beethovens schriftlichem Zusatz lediglich das künstlerische Bekenntnis seiner tiefen Naturliebe. "Mehr Ausdruck der Empfindung als Malerei", wie Beethoven es ausdrückte.

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