Beethoven, Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Aus dem Schauspielhaus Berlin mit Leonard Bernstein, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, June Anderson, Sarah Walker, Klaus König

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Beschreibung

Ein historisches Dokument: Nach dem Fall der Berliner Mauer dirigierte Leonard Bernstein am 25. Dezember 1989 im Schauspielhaus (jetzt: Konzerthaus) Berlin die Neunte Symphonie von Ludwig van Beethoven. Um dem politischen Anlaß Ausdruck zu geben, wurde die berühmte Ode an die Freude in "Freiheit, schöner Götterfunken" geändert. Das Orchester setzte sich aus Musikern aus Ost- und Westdeutschland, den USA, England, Frankreich und der Sowjetunion zusammen: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Mitglieder von: Staatskapelle Dresden, Orchester des Kirow-Theaters Leningrad, London Symphony Orchestra, New York Philharmonic, Orchestre de Paris. Chöre: Chor des Bayerischen Rundfunks und Mitglieder des Rundfunkchors Berlin und des Kinderchors der Philharmonie Dresden. Die 9. Symphonie, die Beethoven bereits in völliger Taubheit komponierte, wurde am 7. Mai 1824 in Wien uraufgeführt. Trotz der unvollkommenen Wiedergabe war der Publikumserfolg groß, nur die Fachwelt schwankte lange zwischen völliger Ablehnung und begeisterter Zustimmung. Vor allem der letzte Satz, in dem Beethoven, den gültigen Stilgesetzen zuwider, Dichterworte und menschliche Stimmen verwendete, wurde kritisiert. Schon seit 1793 befaßte sich Beethoven mit dem Gedanken, Schillers Ode "An die Freude" zu vertonen, doch erst im Herbst 1823, während seiner Arbeit an dieser Symphonie, bestimmte er die "Freudenmelodie" zum Finale-Thema. Dieser Entschluß entsprang der Erkenntnis, daß nur ein Chor seine Empfindungen wiederzugeben vermochte.

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