Beethoven, Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Aus der Wiener Staatsoper mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker, Gwyneth Jones, Hanna Schwarz, René Kollo

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Beschreibung

Die 9. Symphonie, die Beethoven bereits in völliger Taubheit komponierte, wurde am 7. Mai 1824 in Wien uraufgeführt. Trotz der unvollkommenen Wiedergabe war der Publikumserfolg groß, nur die Fachwelt schwankte lange zwischen völliger Ablehnung und begeisterter Zustimmung. Vor allem der letzte Satz, in dem Beethoven, den gültigen Stilgesetzen zuwider, Dichterworte und menschliche Stimmen verwendete, wurde kritisiert. Schon seit 1793 befaßte sich Beethoven mit dem Gedanken, Schillers Ode "An die Freude" zu vertonen, doch erst im Herbst 1823, während seiner Arbeit an dieser Symphonie, wählte er die "Freudenmelodie" zum Finale-Thema. Dieser Entschluß entsprang der Erkenntnis, daß nur ein Chor seine Empfindungen wiederzugeben vermochte. Als Leonard Bernstein mit den Wiener Philharmonikern Ludwig van Beethovens neun Symphonien aufnahm, betrachtete er diese Aufnahmen als persönliches Bekenntnis, als "Vermächtnis meines Glaubens und meiner tiefempfundenen Beziehung zu diesem größten aller Komponisten". Bernsteins Konzerte waren eines der wichtigsten musikalischen Ereignisse in Wien und wurden von Publikum und Kritik mit ungeteiltem Beifall aufgenommen: "Persönlicher, geschlossener, mitreißender kann ein Musiker nicht für einen Musiker eintreten, als Bernstein es für Beethoven tut", hieß es in der "Presse". Leonard Bernsteins leidenschaftliche Interpretation von Beethovens Musik hinterläßt beim Publikum einen unvergleichlichen Eindruck. "Beethoven bedeutete für mich schon immer Universalität, seit meiner frühesten Jugend, als ich zum ersten Mal diesen unvergeßlichen Ruf hörte: 'Brüder!'. Von jenem Augenblick an bedeutete jede Symphonie eine innige Kommunikation, war wie eine Reise durchs Universum." Bernsteins Beethoven-Zyklus wurde 1982 mit dem Ace Cable Award ausgezeichnet, dem höchsten Preis des US-Kabelfernsehens für überragende Qualität und anspruchsvolle Unterhaltung. Diese Aufnahme entstand im September 1979 in der Wiener Staatsoper. "Daß die Wiener Philharmoniker ihm ein Engagement entgegenbringen wie ansonsten allenfalls noch Karl Böhm, ist in jeder Phase dieser Wiedergaben ohrenfällig. Nicht minder die Spontaneität und Innenspannung dieser Aufführungen, die bei Bernstein nur zustande kommt, wenn er Publikum hinter seinem Rücken weiß. Er braucht es bekanntlich sogar in seinen Proben" (Frankfurter Allgemeine Zeitung). "Bernstein überzeugt nicht nur, er rührt auch an. Daß diese emotionale Komponente nie aufdringlich wird, daß drohende Gefühligkeit im Zweifelsfalle immer durch Nachdruck beiseitegeschoben wird, das macht diesen Zyklus abgerundet" (Fono Forum). René Kollo, geboren am 20. November 1937 in Berlin, zählt zu den vielseitigsten deutschen Musikern: Auf der Opernbühne wechselte er im Laufe seiner Karriere vom lyrischen Tenor zum Heldentenor, zuvor war er als Schlagersänger erfolgreich, und im Bereich der Operette hat er unzählige Aufnahmen gemacht. Er gehört zu den wenigen, die es sich leisten können, unbeschadet sowohl im ernsten als auch im leichten Bereich der Musik tätig zu sein. Kollo stammt aus einer Berliner Musikerdynastie. Seine Karriere als Opernsänger begann 1965; in den folgenden Jahren gastierte er an allen großen Opernhäusern der Welt und trat bei den Festspielen in Bayreuth und Salzburg auf. Als Heldentenor zählte er zu den besten Sängern seines Fachs. Auch in unserer Zeit tritt er in Charakterrollen auf und ist als Buchautor tätig. René Kollo wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. 1979 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und 1994 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Er ist Kammersänger der Bayerischen Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin, in der René Kollo auch Ehrenmitglied wurde.

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