Benjamin Britten

(1913 - 1976)

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Schon gewusst?

  • Geboren am Tag der Hl. Cäcilia, der Schutzheiligen der Musik
  • Studium in Wien bei Alban Berg kommt 1934 nicht zustande: Lehrer am RCM meinten, Berg sei „keine geeignete Person“; Brittens Mutter missverstand das als moralisches Urteil und verbietet ihrem „Beni“ die Reise.
  • Ab Mitte der 1930er Jahre Freundschaft mit W.H. Auden und Christopher Isherwood, die ihn ermutigen, seine Homosexualität auszuleben.
  • Ab 1939 bis zu seinem Lebensende nicht verheimlichte Lebensgemeinschaft mit Peter Pears in einem Staat, in dem 1954 bis zu 1069 Männer Gefängnisstrafen wegen, wie das Gesetz formulierte, „gleichgeschlechtlicher Liebe“ verbüßten.
  • Zahlreiche enge Freundschaften mit Knaben führten nach Brittens Tod zu Gerüchten, die sich nicht bestätigten; auch nicht die 2013 erhobene Behauptung, er sei an den Folgen einer nicht behandelten Syphilisinfektion verstorben.
  • Gerald Moore, Pianist und gefeierter Liedbegleiter, lehnte Einladungen zum Aldeburgh Festival ab; der Genius loci sei „der größte Begleiter in der Welt; meine Dienste werden nicht gebraucht.“
  • „Der Geschmack der Wiener war immer schon ‚konservativ’, und mein War Requiem ist sicher nicht in ‚traditioneller Avantgarde’-Sprache.“ (Brittens Reaktion auf ablehnende Wiener Kritik, 1963)
  • Britten bezahlte in den 1960er und 1970er Jahren seine Traditionsverbundenheit mit der Verachtung von Komponistenkollegen wie Boulez, Stockhausen, Nono, Xenakis und vieler Musikkritiker.
  • Seine Orchester- und Kammermusik, vor allem seine Vokalwerke, zählen zu den meist aufgeführten Werken eines im 20. Jahrhundert geborenen Komponisten; kein Werk eines anderen im 20. Jahrhundert Geborenen erreicht die Aufführungszahlen von Brittens Opern; nur Werke von Puccini und Richard Strauss, die nach 1900 entstanden sind, finden sich weltweit öfter auf den Spielplänen.
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