Berlioz, Roméo et Juliette (Ausschnitte)

Aus der Orchestra Hall, Chicago mit Georg Solti, Chicago Symphony Orchestra

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Beschreibung

Hector Berlioz (1803-1869) bezeichnete seine dritte große Programm-Symphonie "Romeo und Julia" als dramatische Symphonie. Mit der gleichen Berechtigung hätte er dieses Werk Konzertoper nennen können. Er versucht hier eine Mischung der Kunstmittel, die die Möglichkeit offen läßt, seine dramatische Symphonie sowohl im Konzertsaal als auch auf der Opernbühne zur Aufführung zu bringen. Heimisch ist das Werk allerdings weder hier noch dort geworden. Berlioz' "Romeo und Julia" besteht aus acht Nummern, die zum Teil instrumental, zum Teil vokal gehalten sind, wobei dem Chor größere Bedeutung zukommt. Im Konzertsaal haben sich in erster Linie drei Instrumentalsätze behaupten können, die aber auch zum schönsten gehören, was Berlioz geschrieben hat, und eigentlich viel zu selten zu hören sind. Die Komposition ist bezeichnend für die Shakespeare-Begeisterung der französischen Romantik. Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er "von der Pike auf", als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit unerschöpflicher Energie gearbeitet. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft. Diese Aufnahme entstand im Oktober 1977 in der Orchestra Hall, Chicago.

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