Berlioz, Te Deum

Aus der Kathedrale Notre-Dame de Paris mit Daniel Barenboim, Orchestre de Paris, Pierre Moreau, David Rendall, Maîtrise de la Résurrection

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Beschreibung

Hector Berlioz (1803-1869) hatte das Te Deum bereits 1832 anläßlich der siegreichen Rückkehr der französischen Truppen aus Italien geplant. Es sollte jedoch bis 1855 dauern, bis er die Uraufführung in der Pariser Kirche St. Eustache dirigieren konnte. Wie so viele große Werke des Komponisten ist auch das Te Deum ein gigantisches Projekt, bei dessen Uraufführung fast tausend Mitwirkende zum Einsatz kamen. Ursprünglich war es für zwei Chöre von jeweils hundert Stimmen sowie für einen dritten Chor von sechshundert Kindern konzipiert gewesen. Später überarbeitete der Komponist die Partitur und brachte sie in eine bescheidenere Dimension. Diese Version mit einem auf 130 Mitwirkende reduzierten Chor wird heute üblicherweise aufgeführt. Das Werk inspiriert weniger zur Meditation als vielmehr zu großer Feierlichkeit. Berlioz entfaltet eine ganze Reihe dramatischer Effekte wie die Wiederholung von Motiven, brillante Tonfarben und martialische Rhythmen. Er arbeitet mit einer stark kontrastierenden Dynamik, stellt sanfte Melodien strengen Chorblöcken gegenüber, verwendet Fugato, Chromatik, Variation und Psalmodie... Im Te Deum erreicht Berlioz die Grenze seiner Ausdruckskraft, ohne dabei jedoch in schlechten Geschmack oder bloße Theatralik zu verfallen. Ursprünglich mag sich Berlioz zwar tausend Mitwirkende gewünscht haben, er wäre jedoch zweifellos mit dieser großartigen Aufführung sehr zufrieden gewesen. Dieser Mitschnitt vom Mai 1981 aus der berühmten Kathedrale Notre-Dame in Paris wird von Daniel Barenboim geleitet. Gesangssolist ist der Tenor David Rendall. Die Zeitung France-Soir äußerte sich begeistert über die Leistung des Sängers, den sie als "perfekten Musiker" würdigte. Sein Gesang sei nicht nur "der Klang völliger Reinheit, tiefgehend und bewegend", sondern auch "voller Kraft und Geschmeidigkeit". Daniel Barenboim, einer der großen Dirigenten unserer Zeit, war von 1975 bis 1989 musikalischer Leiter des Orchestre de Paris.

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