Bizet, Carmen

Aus dem Gran Teatre del Liceu, Barcelona mit Marc Piollet, Béatrice Uria Monzon, Roberto Alagna, Marina Poplavskaya, Erwin Schrott

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Beschreibung

Der katalanische Regisseur Calixto Bieito (*1963) macht seit Jahren mit unkonventionellen, raffinierten Inszenierungen in aller Welt auf sich aufmerksam. Er führt die Oper fort von einem musealen Theaterbetrieb, provoziert zuweilen das konservative Publikum und sorgt stets für Gesprächsstoff. Georges Bizets "Carmen", eine der erfolgreichsten Opern der Welt, läßt er in seiner "äußerst raffinierten Inszenierung" (Der Spiegel) irgendwo in den 1980er Jahren spielen. Für die Geschichte um Erotik, Eifersucht und Gewalt steht in Barcelona eine exzellente Sängerbesetzung zur Verfügung. Das 1847 eröffnete Gran Teatre del Liceu in Barcelona zählt zu den führenden Opernhäusern der internationalen Musikszene. Seit der Eröffnung treten dort zahlreiche berühmte Dirigenten und Sänger auf, und bis heute bietet das Traditionshaus international beachtete Inszenierungen in Weltklassebesetzungen. "Das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Meisterwerk, das heißt, eine jener seltenen Kompositionen, die im höchsten Grade das musikalische Streben eines ganzen Zeitalters widerspiegeln. Und ich kenne wahrhaftig nichts in der Musik, das dieses Element, das ich als das Hübsche - le joli - bezeichne, so verkörpert wie diese Oper. Ich bin überzeugt, daß 'Carmen' in zehn Jahren die populärste Oper der ganzen Welt sein wird." (Peter Tschaikowsky an Nadjeschda von Meck nach einer der ersten Aufführungen der Oper) "Bizets Oper 'Carmen' befindet sich - musikgeschichtlich gesehen - in einer einzigartigen, idealen Situation: entstanden nach dem goldenen Zeitalter der Opera buffa, deren bester Elemente sie sich bedient, flankiert von den zwei Opern-Giganten Verdi und Wagner, von denen sie sich grundlegende Stilmittel zu eigen macht, komponiert vor dem Aufkommen der italienischen veristischen Oper, deren wichtigste Merkmale sie vorausnimmt, befindet sich 'Carmen' an einem in der Operngeschichte einmaligen Kreuzungspunkt." (René Leibowitz) Die Zigeunerin Carmen, Arbeiterin in einer Zigarettenfabrik, wird von vielen Männern umschwärmt. Nur Don José, der Sergeant, würdigt sie keines Blickes. Er liebt Micaela. Als Carmen eine Kollegin mit dem Messer verletzt, gibt Leutnant Zuniga Don José den Befehl, sie ins Gefängnis zu bringen. Carmen umgarnt José, der sie entfliehen läßt und an ihrer Stelle ins Gefängnis muß. In einer Schmugglerkneipe wird Escamillo, der erfolgreiche Stierkämpfer, begeistert empfangen. Trompeten rufen die Soldaten, auch den inzwischen wieder freigelassenen Don José in die Kaserne. Aus Liebe zu Carmen desertiert José und schließt sich den Schmugglern an. Carmens Gefühle für José kühlen schnell ab. Die Schmuggler fliehen, als Zöllner kommen. José schießt auf einen vermeintlichen Zöllner und stürzt sich, als er erkennt, daß es sich um Escamillo handelt, in rasender Eifersucht auf den Rivalen. Carmen kann die beiden gerade noch trennen. Escamillo erscheint zusammen mit Carmen stürmisch umjubelt vor der Stierkampfarena. Wenige Schritte entfernt lauert José. Alle Warnungen sind vergeblich. Carmen schleudert José den Ring, den er ihr geschenkt hat, vor die Füße. Gedemütigt und verzweifelt ersticht José die Zigeunerin.

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