Brahms, Akademische Festouvertüre op. 80

Aus dem Wiener Musikverein mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker

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Beschreibung

"Ein fröhlicher Querschnitt von Studentenliedern à la Suppé". So charakterisierte Johannes Brahms seine Akademische Festouvertüre, die er 1880 zum Dank für die Verleihung der Ehrendoktorwürde für die Universität Breslau komponierte. Im Mittelpunkt des Werkes stehen vier traditionelle deutsche Studentenlieder, die Brahms mit subtil verwandten Themen eigener Invention verknüpft. Das erste Lied "Wir hatten gebauet ein stattliches Haus" ist eine nostalgische Erinnerung an die glorreichen Tage der Burschenschaften. Bei den nächsten beiden handelt es sich um "Hochfeierlicher Landesvater" und das Aufnahmelied "Fuchsenritt". Nach einer kurzen Entwicklung werden die Hauptthemen wieder aufgenommen und verschmelzen zu einem heiteren, auf "Gaudeamus igitur" basierenden Schlußsatz. Anläßlich des 150. Geburtstages von Johannes Brahms im Jahre 1983 nahm Leonard Bernstein mit den Wiener Philharmonikern zwischen 1981 und 1984 fast alle Orchesterwerke des Komponisten für Schallplatte und Video auf. Heute gilt dieser Zyklus als Meilenstein in der Interpretation der Musik von Johannes Brahms. Für Bernstein war Brahms "ein wahrer Romantiker, der seine Leidenschaften in ein klassisches Gewand kleidete", aber auch "ein norddeutscher Klassiker, den es nach Wien verschlagen hatte und der sich dort von Donau, Karpaten und dem Temperament der Zigeuner hatte inspirieren lassen". Bernstein und die Wiener Philharmoniker berücksichtigten diesen Dualismus und unterstrichen sowohl das klassische als auch das romantische Element, die dramatische Intensität und die nüchterne Zurückhaltung von Brahms' Musik. Die Konzerte fanden im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins statt, dem Uraufführungsort von zwei Brahms-Symphonien, wo auch der Komponist selbst schon dirigiert hatte.

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