Brahms, Ein Deutsches Requiem

Aus der Philharmonie im Gasteig, München mit Christian Thielemann, Münchner Philharmoniker, Christine Schäfer, Christian Gerhaher, Chor des Bayerischen Rundfunks

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Beschreibung

Leonard Bernstein nannte ihn seinen Lieblingschor: Am 1. Mai 1946 trat der von Robert Seiler gegründete Chor des Bayerischen Rundfunks in einer Sendung von Radio München erstmals an die Öffentlichkeit. Als ein Jahr später das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks gegründet wurde, erweiterten sich die Aufgaben des Chores. Erster gemeinsamer Musikdirektor war Eugen Jochum, es folgten Rafael Kubelik, Colin Davis, Lorin Maazel und Mariss Jansons. Der Chor zählt zu den weltweit führenden Vokalensembles. Er zeichnet sich aus durch seine klangliche Homogenität sowie durch seine stilistische Vielseitigkeit, die alle Gebiete des Chorgesangs von der mittelalterlichen Motette bis zu zeitgenössischen Werken umfasst. Er gastiert auch mit anderen europäischen Spitzenorchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra und dem Lucerne Festival Orchestra. Der Chor des Bayerischen Rundfunks erhielt zahlreiche bedeutende Auszeichnungen wie den Deutschen Schallplattenpreis, Grammy Award, ECHO Klassik und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. In einer radikalen Abwendung vom überlieferten katholischen Requiem übernahm Brahms den Text für das Requiem aus Martin Luthers deutscher Bibelübersetzung. Die Worte vermitteln Gefühle der Hoffnung und des Trostes und sollen eher den Lebenden Trost und Ermutigung spenden als ein Gebet für die Seelen der Toten sein. Komponiert für Sopran, Bariton, Chor und Orchester, wurde das "Deutsche Requiem" erstmals vollständig am 18. Februar 1869 im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg war es das am häufigsten gespielte Werk dieses Genres im deutschsprachigen Raum. Der Gedanke, Kirche und Konzertsaal, orthodox definierte Glaubensinhalte und freie Religiosität in einem übergeordneten Ganzen für eine imaginäre Gemeinde zusammenzufassen, besaß Mitte des 19. Jahrhunderts eine zeitbedingte Aktualität. Diese Aufnahme entstand im April 2007 in der Philharmonie im Gasteig in München.

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