Brahms, Intermezzo b-Moll op. 117/2

Aus dem Concertgebouw Amsterdam mit Artur Rubinstein

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Beschreibung

Artur Rubinstein spielt das Intermezzo b-Moll op. 117 Nr. 2 von Johannes Brahms (1833-1897). Aufgenommen im Concertgebouw Amsterdam im August 1973. Das Intermezzo b-Moll op. 117 Nr. 2 beginnt wie eine Variation zu einem bisher noch nicht gehörten Thema, dessen melodische Linie eher angedeutet als offengelegt ist. Ein Stück von selten wehmütiger Zartheit, das im Herbst von Brahms' Leben entstanden ist. Artur Rubinstein (1887-1982), einer der größten Pianisten des 20. Jahrhunderts, begann bereits im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel und konzertierte unermüdlich bis ins hohe Alter von fast neunzig. Sein offizielles Debüt gab er im Jahr 1900 in Berlin, wo er unter anderem Saint-Saëns' Klavierkonzert g-Moll op. 22 vortrug, mit dem Rubinstein während seiner gesamten Karriere Maßstäbe für seine Virtuosität setzte. Häufig war er mit Werken von Brahms und Beethoven zu hören. Zu Beginn von Rubinsteins Karriere war es Brahms, der die stärksten und tiefsten künstlerischen Empfindungen in dem Pianisten erweckte. In seinen späten Jahren trat Rubinstein insbesondere mit seinen Chopin-Interpretationen hervor, die sich durch den stilistisch unvergleichlich sicheren Vortrag, warme Lyrik und leidenschaftliche Eloquenz auszeichnen.

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