Brahms, Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Aus der NHK Hall Tokyo mit Christian Thielemann, Staatskapelle Dresden

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Beschreibung

Nach dem großen Erfolg mit dem Beethoven-Zyklus widmet sich Christian Thielemann mit seinem neuen Orchester, der Staatskapelle Dresden, nunmehr dem symphonischen und konzertanten Werk Johannes Brahms‘. Und wieder gelingt es ihm, das Werk neu und maßstabsetzend zu interpretieren. Statt romantischer „Gefühligkeit“ bestimmen Klarheit und feinsinnige Gestaltung das Klangbild. „Stimmen werden vernehmbar, die sonst nur vorbeihuschen“ (Dresdner Neueste Nachrichten), „Thielemann unravels an enormous piece into a delicate chamber music“ schrieb die renommierte Japanische Tageszeitung Mainichi Shimbun. Zudem wird auch die Tradition des deutschen Kapellmeisters festgestellt: “Calm and composed tempo, the ground-rumbling sound, […] overwhelming surging wave of sounds at climaxes. We can’t think of any other conductor than Thielemann at present, who has all those endowments, which used to be the (original) trade mark of German maestros.” so die Asahi Shimbun (Tokyo.) “Wir haben die Noten, wie sie entstanden sind, die Biographie eines Komponisten – all das interessiert mich, aber es ist nicht wesentlich“, so Christian Thielemann. „Uns Musikern muss es darum gehen, die Wirkungsmechanismen des Klanges zu verstehen: Welche Akkorde, Melodien, Reibungen benutzt ein Komponist, um die Menschen im Publikum anzusprechen. Unsere Aufgabe ist es, diese Momente in den Noten aufzuspüren und zum Klingen zu bringen. So, dass wir Ergriffenheit schaffen.“ Brahms gilt noch heute vielfach als der „legitime Nachfolger Ludwig van Beethovens“, eine Bezeichnung, der Brahms schon zu Lebzeiten widersprach. Fest steht, dass er von Beethoven mehr als inspiriert und beeinflusst wurde, und so ist es der Ehrfurcht Brahms‘ vor Beethoven geschuldet, dass er sich erst so spät an das Komponieren seiner Symphonien heranwagte und auch knapp 15 Jahre brauchte, die erste seiner Symphonien fertigzustellen. Heute steht außer Frage, dass Brahms die Gattung der Symphonie nicht nur fortführte, sondern eine eigenständige Musiksprache entwickelt hat: Brahms‘ Symphonien sind in ihrem Kern Kammermusik. Nichts ist nebensächlich, jede einzelne Stimme zählt, und die Themen und Motive sind aufs Engste miteinander verflochten. Christian Thielemann gelingt, es, dies herauszukehren: „Stimmen werden vernehmbar, die sonst nur vorbeihuschen“ (Dresdner Neueste Nachrichten).

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