Bruckner, Symphonie Nr. 4 Es-Dur, WAB 104

Aus der Berliner Philharmonie mit Daniel Barenboim, Staatskapelle Berlin

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Beschreibung

Daniel Barenboim - Dirigent, Pianist, Allround-Musiker - nutzt seit einigen Jahren die Wirkung zyklischer Aufführungen von Werken. Solche wegweisenden Programme ermöglichen ein tieferes Verständnis der Kompositionen und der Entwicklung des Komponisten.Nach vielbeachteten Zyklen von Beethovens Symphonien und Klavierkonzerten, Wagners Opern, Schönbergs Orchesterwerken und, in Verbindung mit Pierre Boulez, Mahlers Symphonien, konzentriert Barenboim nun seinen durchdringenden Intellekt auf alle sechs großen Symphonien Anton Bruckners. Seine Aufführung der Werke mit der Staatskapelle Berlin an sechs fast aufeinander folgenden Abenden im Juni 2010 ist eine Leistung, die das Prädikat "übermenschlich" verdient (Der Tagesspiegel). Was dem Dirigenten und seinem Orchester - seit 1992 ist er dessen Chefdirigent - bei diesem Bruckner-Marathon gelingt, ist eine neue Sicht auf das Bruckner-Werk, die entschieden auf Größe und den mächtigen theatralischen Gestus setzt. "Sein Bruckner ist sehr theatralisch konzipiert und aufgeführt, wie eine Oper ohne Worte" (Der Tagesspiegel). In Anbetracht der Tatsache, dass Bruckner ein tiefer Bewunderer Wagners war, betont Barenboim die "wagnerianische", theatralische Seite des Komponisten, indem er gelegentlich die Anzahl bestimmter Instrumente wie Posaunen, Kontrabasstuben und Pauken verdoppelt. In den mächtigen Orchesteraufbauten wirkt es haarsträubend, als würde man einer gotischen Kathedrale beim Entstehen im Zeitraffer zusehen. Das Publikum überschüttete die letzten beiden Aufführungen mit jeweils 13 Minuten Applaus. "Dank Barenboim und seinem großartigen Ensemble erweist sich Bruckner heute als ein Meister seiner eigenen Ideen" (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

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