Bruckner, Symphonie Nr. 9 d-Moll

Aus dem Wiener Musikverein mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker

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Beschreibung

Wie Ludwig van Beethovens 9. Symphonie, so kann auch Anton Bruckners Neunte als musikalisches Testament des Komponisten betrachtet werden. Bruckner (1824-1896) sagte zu einem Freund: "Ich widme mein letztes Werk dem Herrn, meinem Gott. Ich hoffe, er wird mir genügend Zeit geben, um es zu vollenden." Dieser Wunsch wurde ihm jedoch nicht erfüllt; noch am Tage seines Todes arbeitete der Komponist am Finale, aber die Symphonie blieb unvollendet. Bruckner betrachtete dieses Werk dennoch als die Krönung seines Schaffens, und es heißt, mit dem Adagio habe er sein musikalisches Lebewohl an die Welt ausgedrückt. Dieses Adagio - der letzte Satz, den Bruckner vollendete - entwickelt eine mitreißende Melodie, die durch eine ganze Reihe kontrastierender Themen ergänzt wird, darunter auch Zitate aus seinen Symphonien Nr. 7 und 8. Als Leonard Bernstein 1990 im Alter von 72 Jahren starb, trauerten die Musikliebhaber in aller Welt über den Verlust eines musikalischen Giganten des 20. Jahrhunderts. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent, Komponist, Lehrer und Musiker zählte Bernstein auch zu den Pionieren, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, Kunst ins Fernsehen zu bringen. So wurde er zu einer der international renommiertesten Persönlichkeiten der Musikwelt. Er brauchte die Musik nicht nur zum Leben, sondern die künstlerische Kommunikation war für ihn auch ein Mittel, mit dem er Herz, Seele und Geist in einem erreichte. Das Bedürfnis, diese Kommunikation zu erzeugen, bestimmte sein Leben von dem Moment an, in dem er die Musik entdeckt hatte, bis zum Tag seines Todes. Das im März 1990 aufgezeichnete Konzert ist Leonard Bernsteins letzter Auftritt mit den Wiener Philharmonikern, einem Orchester, dem er sich tief verbunden fühlte. "... Bernstein musizierte mit der ihm eigenen Intensität, gleichzeitig aber auch kontrollierter, in jedem Herzschlag angespannter als je zuvor. [...] So lang ich zurückdenken kann, hat man noch nie Bruckners Symphonie derart deutlich auch als ein kompositorisches Meisterwerk gehört..." (Kurier, Wien, 2.3.90) "Bernsteins Bruckner lebt auf Erden. Ein Bruckner-Bild, das vor Feuer, Leidenschaft, Schmerzen vibriert. Und einen keinen Moment zweifeln läßt, daß das eine Interpretation Marke Lennie ist. Eine tief berührende Aufführung, die mit stehenden Ovationen gefeiert wurde." (Neue Kronenzeitung, Wien, 2.3.90)

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