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Ludwig van Beethovens einzige Oper, Fidelio, ist der Höhepunkt der Salzburger Festspiele 2015: Die mitreißende Geschichte rund um Leonore, die ihren inhaftierten Ehegatten Fidelio aus dem Gefängnis befreit, ist mit ihren kraftvollen emotionalen Situationen und ihrer erschütternden menschlichen Verzweiflung, die durch Leonore Ausdruck findet: "Wer auch immer du bist, ich möchte dich retten. Bei Gott! Du sollst kein Opfer sein!", zeitlos relevant.
Regisseur Claus Guth, bekannt für seine tiefgründigen Operninterpretationen, ersetzt den gesprochenen Dialog mit bedrohlichen Klängen und verdoppelt Leonore mit einer tauben, gebärdenden Schauspielerin. Das Ergebnis ist ein prächtig inszeniertes, neues und zutiefst berührendes Bild des Meisterwerks, das mit dem Zusammenbruch der enorm traumatisierten Figur Florestan unter der Begleitung exaltierter Musik endet.

Die Wiener Philharmoniker kreieren einen äußerst mitreißenden Orchesterklang, unterstützt durch die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor und unter der Leitung von Franz Welser-Möst, um die starbesetzte Besetzung mit den beiden Hauptdarstellern Adrianne Pieczonka und Jonas Kaufmann zu begleiten. Die New York Times berichtete: "Der Dirigent Franz Welser-Möst erhielt neben den exzellenten Sängern, vor allem den beiden Hauptrollen, große Ovationen. Diese sind Startenor Jonas Kaufmann, der eine packende Darstellung des Florestan liefert, und die fesselnde, hellstimmige Sopranistin Adrianne Pieczonka als Leonore“. Die bisher unerreichte Utopie von Gerechtigkeit, Brüderlichkeit und Freiheit scheint ewig.

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