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Die Camerata Salzburg, langjähriger Orchesterpartner der Salzburger Festspiele, kommen an diesem Abend gemeinsam mit dem jungen französischen Dirigenten Lionel Bringuier, einem der vielversprechendsten Dirigenten seiner Generation, und der chinesischen Starpianistin Yuja Wang für ein Konzert im Salzburger Haus für Mozart zusammen, um ein Konzert mit Musik aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufzuführen. Im Zentrum des Programms steht Maurice Ravels Klavierkonzert in G-Dur, ein fulminantes Werk, das - wie Ravel es ausdrückte - "im Geiste von Mozart und Saint-Saëns" komponiert wurde. "Yuja Wang spielte den Ravel hervorragend. Sie war raffiniert, schlau, jazzig, französisch, treibend - alles. Das war unbestritten erstklassig. "(National Review)

Mit seinen Reminiszenzen an Jazz und Folklore erinnert es bereits an Gershwins "Rhapsody in Blue", welche als nächstes auf dem Programm steht. Dieses "musikalische Kaleidoskop Amerikas", wie es George Gershwin selbst bezeichnet hat, ist seit seiner gefeierten Uraufführung im Februar 1924 bis heute ein Hit geblieben. Gershwin bewunderte Ravel sehr. Laut einer Anekdote schrieb er diesem einen Brief, in dem er fragte, ob Ravel ihm Unterricht erteilen würde. Ravel soll im Gegenzug mit einer Frage geantwortet haben, wie viel Geld Gershwin letztes Jahr verdiente und als Gershwin "etwa eine Million Dollar" antwortete, was zu dieser Zeit eine noch beeindruckendere Summe als heute darstellte, soll Ravel geschrieben haben, dass Gershwin doch lieber ihm Unterricht erteilen sollte!

Dank vieler gemeinsamer Auftritte mit Yuja Wang und auf Grund seiner "raffinierten technischen Fähigkeiten als Dirigent" (Salzburger Nachrichten) führt Lionel Bringuier die Camerata hervorragend durch beide Stücke. Bereits im Eröffnungsstück, dem poetischen Kosmos von Ravels "Ma Mère l'Oye", entfaltet Bringuier einen "atmosphärischen Zauber … und nimmt sich viel Raum, um der zarten Klangwelt nachzuspüren“. (Neue Züricher Zeitung)

"Tobender Applaus für die chinesische Pianistin Yuja Wang und Lionel Bringuier", fasste Die Presse zusammen.

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