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Dmitri Tcherniakov hat kürzlich Rimsky-Korsakows selten gesehene Oper "Die Zarenbraut" mit großem Erfolg am Schillertheater in Berlin auf die Bühne gebracht. Nikolay Rimsky-Korsakows Oper, die 1899 in Moskau uraufgeführt wurde, ist eine Geschichte von Liebe, Neid, Eifersucht und politischen Intrigen. Marfa, die ihrer Jugendliebe Lykow versprochen ist, wird vom Zaren ausgewählt, um seine Frau zu werden und ist auch das Objekt Der Begierde des dem Zaren unterlegenen Opritschnik Grjasnoj. Lyubasha, selbst verliebt in Grjasnoj, vergiftet aus Eifersucht ihre Rivalin Marfa.
Der gefeierte russische Regisseur Tcherniakov, der in dieser Produktion Regie führt und auch für das Bühnenbild verantwortlich ist, hat die Geschichte in die Gegenwart geholt. So findet die Suche nach der geeigneten First Lady zeitgemäß über eine Online-Datenbank statt: „Die Suche nach der Braut wird zu einer Fernseh-Casting-Show und der Preis ist ein virtueller Junggesellenzar, dessen digitales Abbild auf einem Bildschirm zu sehen ist“ (bloomberg.com).
Auch aus musikalischer Sicht ist diese Produktion sehr überzeugend: Etwas "Künstlerisch Geschlosseneres, Konzentrierteres als die Zarenbraut war an der Berliner Staatsoper … seit Jahren nicht zu erleben. Die Sänger, die Musiker der Staatskapelle, Statisten, alle knien sich förmlich hinein in diese Partitur ", schrieb die Die Zeit begeistert. Die Süddeutsche Zeitung schloss sich dem Lobgesang an: "Daniel Barenboim am Dirigentenpult der Staatskapelle Berlin … bringt die akustischen Passagen der Partitur zum Glühen und wirkungsvoll zum Ausdruck“. Ergebnis ist eine Zarenbraut, von der man in Berlin noch lange sprechen wird: „Ein Triumph!“ (FAZ).

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