Cilèa, Adriana Lecouvreur

Aus der Mailänder Scala mit Gianandrea Gavazzeni, Mirella Freni, Peter Dvorský, Ivo Vinco, Fiorenza Cossotto

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Beschreibung

Oper in vier Akten Francesco Cilèa (1866-1950) war der letzte Vertreter einer Generation von Komponisten, die um 1900 die italienische Oper entscheidend geprägt haben. Außerhalb seiner Heimat ist er heute nur noch durch "Adriana Lecouvreur" bekannt, die als Rarität zuweilen auf den Spielplänen zu finden ist. 1899 entschloß Cilèa sich, das populäre Bühnenwerk "Adrienne Lecouvreur" von Eugène Scribe und Ernest Legouvé zu vertonen; große Schauspielerinnen wie Sarah Bernhardt und Eleonora Duse hatten das Stück damals in ihrem Repertoire. Die Handlung geht auf einen Gesellschaftsskandal zurück, der sich über 100 Jahre zuvor in Paris abgespielt hatte: Eine der berühmtesten Schauspielerinnen war damals von einer Adligen aus Eifersucht ermordet worden. Die Verschmelzung von Komödie und Tragödie im Ambiente des 18. Jahrhunderts und die leidenschaftliche Liebe der Protagonistin reizten Cilèa besonders. Während Puccini mit seiner Oper "Tosca" (1900) das tragische Geschick einer Sängerin und eines Malers vor historischem Hintergrund auf die Bühne brachte, wandte sich Cilèa der Geschichte einer berühmten Schauspielerin der Comédie française zu: Graf Moritz (Maurizio) von Sachsen verliebt sich in Adrienne (Adriana) Lecouvreur, doch seine frühere Geliebte, die Fürstin von Bouillon, versucht ihn zurückzugewinnen. Schließlich tränkt sie einen Blumenstrauß, den Adriana zuvor Maurizio geschenkt hat, mit tödlich wirkendem Gift und schickt ihn zurück an Adriana, deren Leben vom süßen Duft ausgelöscht wird: Sie stirbt in den Armen Maurizios. Die Uraufführung der Oper 1902 in Mailand (mit Enrico Caruso, Angelica Pandolfini und Giuseppe de Luca in den Hauptpartien) war außerordentlich erfolgreich. Die Presse erklärte "Adriana Lecouvreur" zu den gelungensten Opern der letzten zehn Jahre. Francesco Cilèa jedoch zog sich allmählich als Opernkomponist zurück; als er 1950 starb, hatten sich längst neue Stilrichtungen etabliert.

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