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Das Lucerne Festival ist eines der wichtigsten Musikfestivals weltweit. Daniel Barenboim und sein West- Eastern Divan Orchestra sind dort regelmäßig zu Gast, und zum 75. Geburtstag des Festivals spielt das Orchester ein besonderes Programm. Neben einer Auswahl von Ouvertüren und Präludien der beiden diesjährigen "Geburtstagskinder" Wagner und Verdi spielen sie zwei Uraufführungen, die das Festival und das Orchester eigens für dieses Konzert in Auftrag gegeben haben - "das Konzert ist ein Meilenstein, nicht nur für die Komponisten und die Musiker, sondern auch für das Lucerne Festival selbst." (Deutschlandradio) Ganz im Sinne der Friedens- und Versöhnungsbotschaft des Orchesters ging der Auftrag an zwei renommierte Komponisten aus Jordanien und Israel. Das 1999 gegründete Orchester setzt sich aus Musikern - Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 25 Jahren - aus Israel, den arabischen Staaten und Spanien und damit aus dem jüdischen, muslimischen und christlichen Glauben zusammen und demonstriert als Ensemble das friedliche Miteinander, das den großen politischen Köpfen von heute zu entgehen scheint. "Que la lumière soit" - die französische Übersetzung der Worte der Genesis "Es werde Licht" - ist der Titel des Werks des in Jordanien geborenen Saed Addad und bezieht sich auf das Bemühen, alle Unwissenheit zu vertreiben. Haddads israelische Kollegin Chaya Czernowin versucht in ihrer Komposition "At the Fringe of our Gaze", das Unbekannte in diesen unterschiedlichen kulturellen und religiösen Welten vertraut zu machen.

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West- Eastern Divan Orchestra