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John Eliot Gardiner mit dem Monteverdi Choir und den English Baroque Soloist feiern den 450. Geburtstag des Genies aus dem 17. Jahrhundert und des Gründungsvaters der Oper.
Es besteht nur wenig Zweifel, dass die Neuartigkeit seiner Werke die Kunst seiner Vorfahren überstieg und Monteverdi damit ein neues Zeitalter der Musik einleitete. Monteverdi faszinierten stets die Leidenschaften des Menschen und widmete sein Leben lang Techniken zu entwickeln, um diese in Musik zu übersetzen. Demnach kann er direkt verglichen werden mit den großartigsten Künstlern und Wissenschaftlern des frühen 17. Jahrhunderts, wie Galileo, Bacon, Shakespeare, Cervantes, Caravaggio und Rubens.
Das hochkarätige Ensemble besteht sowohl aus international anerkannten Solisten sowie Mitgliedern des Monteverdi Choir und der English Baroque Soloists. Unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner werden die drei großen Monteverdi-Opern aufgeführt und semi-konzertant inszeniert von Elsa Rooke. Das Orchester, das historische Instrumente aus der Zeit Monteverdis verwendet, spielt dabei eine zentrale Rolle, da es auf der Bühne plaziert in die Handlung eingebaut wird.
Das Highlight dieser internationalen Tour, die von April bis Oktober 2017 läuft, sind die Aufführungen im Teatro La Fenice in Venedig sowie bei den Salzburger Festspielen, den Berliner Festspielen und dem Lucerne Festival.

Inhalt:
Arkadische Landschaft. Hirten und Nymphen grüßen den Tag. Orpheus und Eurydike, glücklich in ihrer Liebe, stimmen in den Gesang ein. Die Hirten und Nymphen lauschen dem Lied des Orpheus, das von der Erfüllung seiner Liebe kündet. Doch schwere Verhängnis meldet eine Botin dem Sänger: der Tod entriss ihm die Geliebte. In der Unterwelt, bewegt durch die fehlenden Gesänge des Orpheus, gibt der Totenwächter das Tor zur Unterwelt frei und Eurydike darf dem Gatten folgen, wenn dieser den Weg zum Lichtland findet. Schaut er sich jedoch nach der Geliebten um, so muss sie zurück in den Schatten. Schon nähern sich die beiden dem Sonnenlicht, da bleibt Orpheus, von Zweifeln gequält, an der Schwelle zur Unterwelt stehen. Angstvoll wendet er sich nach Eurydike um, die nun für alle Zeit ins Reich des Schweigens verbannt ist. Voller Verzweiflung bleibt Orpheus zurück.

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John Eliot Gardiner dirigiert Monteverdi

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