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Am Beginn seiner Amtszeit bei den Münchner Philharmonikern präsentierte Valery Gergiev ein Event der ganz besonderen Art: Ein eintägiger Prokofjew Marathon mit allen fünf Klavierkonzerten. Gergiev, der als einer der führenden Dirigenten von Prokofjew Werken gilt, lud zusätzlich zu dem Münchner Orchester „sein Orchester“ aus St. Petersburg dem Mariinsky Orchestra und fünf ausgezeichnete Pianisten ein, nämlich Herbert Schuch, Denis Matsuev, Behzod Abduraimov, Alexei Volodin und Olli Mustonen. Jeder dieser fabelhaften Virtuosen spielte je ein Prokofjew-Klavierkonzert, das zu einem Bogen vielfältiger Interpretationen führte und ein wahrhaft aufschlussreiches Portrait Prokofjews zeichnete.
Maestro Gergiev wählte ein weites Spektrum an Werken von Haydn, Mozart, Weber, Reger, Shchedrin und Klarinettist Jörg Widmann, um die Prokofjew Konzerte musikalisch zu ergänzen. Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu: „das Wunder ereignet sich mit Mozarts Klarinettenkonzert, das Jörg Widmann mit einem so stupenden Einblick in Wesen und Struktur bläst, als habe er es selbst komponiert. Und die Münchner Philharmoniker, die Gergiev seit zwei Monaten als neuen Chefdirigenten beschäftigen, spielen bezaubert von so viel Glück.“


MAX REGER

Vier Tondichtungen für großes Orchester

nach Arnold Böcklin op. 128

1. »Der geigende Eremit«: Molto sostenuto | 2. »Im Spiel der Wellen«: Vivace

3. »Die Toteninsel«: Molto sostenuto | 4. »Bacchanal«: Vivace

SERGEJ PROKOFJEW

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26

1. Andante – Allegro | 2. Tema con variazioni: Andantino | 3. Allegro, ma non troppo

FRANZ LISZT (Zugabe)
La Campanella

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