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Selten wurde eine Opernpremiere so sehr erwartet wie die Premiere von Parsifal bei den Osterfestspielen in Salzburg 2014. Zum ersten Mal seit der Gründung der Veranstaltung durch Herbert von Karajan im Jahr 1967 hat das Festival ein neues Orchester, die Staatskapelle Dresden, die Wagner einst als "seine magische Harfe" gefeiert hat. Ihr Chefdirigent Christian Thielemann ist auch der neue künstlerische Leiter der Festspiele, ein Künstler, der als "vielleicht der größte Wagner-Dirigent unserer Zeit" gilt (Focus). Dreißig Jahre zuvor hatte er als musikalischer Assistent seines Mentors Herbert von Karajan den Parsifal für die Osterfestspiele geübt; jetzt war die Zeit reif, passend zum zweihundertsten Geburtstag von Richard Wagner, so dass er seine eigene Interpretation anbieten konnte.

Und selten wurde eine Opernaufführung von Presse und Publikum so sehr für ihre Musik gelobt: "wahrhaft perfekter Klang" (Kurier), "Große Klangfülle ist vom Orchester zu hören. Magische Streicherklänge" und "Der Dirigent schafft den Übergang in die weltliche Sphäre so magisch wie die Rückkehr zu der chromatisch erweiterten Harmonie, die dieser Partitur einen Hauch von Avantgarde verleiht". (Süddeutsche Zeitung), "Bis hin zum versteckten Horntriller ist alles hörbar. Alle Verfeinerungen, alle Ebenen, auch in den Verwandlungsszenen, die so unglaublich prachtvoll klingen." (Münchner Merkur). "Die Dresdner Staatskapelle gibt Wagners Partitur nahezu perfekt wieder" und "sie ist schön und so nah an der Perfektion, wie es der Mensch nur kann". (Financial Times), während der Spanier El Pais sogar Thielemanns Parsifal mit Karajans Parsifal vergleicht und erklärt: "Die musikalische Leistung war hervorragend".

Gleiches gilt für den Rest des Ensembles: "Die Sänger, die nie verloren gehen, werden liebevoll begleitet und könnten nicht besser sein." (Der Tagesspiegel). "Phänomenaler Klang aus den vereinten Chören der Staatsoper Dresden und München" (Kleine Zeitung), die auch durch das Bühnenbild besonders gut zur Geltung kamen. Die beeindruckende Inszenierung, die das Große Festspielhaus vollständig nutzt, wurde vom Berliner Bildhauer und Maler Alexander Polzin geschaffen. Die Produktion ist eine Koproduktion mit der Semperoper Dresden, dem Beijing Music Festival und dem Teatro Real in Madrid.

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