Debussy, La Mer

Aus der Berliner Philharmonie mit Herbert von Karajan, Berliner Philharmoniker

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Beschreibung

"Das Meer war sehr gut zu mir; es zeigte mir all seine Stimmungen", schrieb Debussy an seinen Verleger, als "La Mer" kurz vor der Vollendung stand. Der Komponist hatte 1903 mit der Arbeit an den drei "sinfonischen Skizzen" begonnen, deren Uraufführung am 15. Oktober 1905 in Paris stattfand. Die 1. Skizze, "Von der Morgendämmerung bis zum Mittag auf dem Meer", beginnt mit tiefen, getragenen Streichermotiven, die einen Eindruck von der gewaltigen Kraft des Ozeans vermitteln. In der 2. Skizze, "Spiel der Wogen", bäumt sich das Meer in furioser Raserei auf - ein Auf und Ab schäumender Wellen und sprühender Fontänen, die in allen Regenbogenfarben schillern. Die 3. und letzte Skizze, "Zwiesprache von Wind und Meer", beginnt mit tiefen, bedrohlichen Tönen, die scheinbar einen nahenden Sturm ankündigen. Nach einem sirenenähnlichen Ruf kehrt der im ersten Satz gehörte Choral wieder und steigert sich zu einem jubelnden Höhepunkt. Diese Aufnahme entstand im Februar 1978 in der Philharmonie Berlin.

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