"Der andere Tschaikowsky" - Dokumentation zu "Der Kaufmann von Venedig"

Von den Bregenzer Festspielen mit André Tchaikowsky, Erik Nielsen, Keith Warner, Adrian Eröd, Magdalena Anna Hofmann

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Beschreibung

André Tschaikowskys Oper Der Kaufmann von Venedig wurde im Juli 2013 bei den renommierten Bregenzer Opernfestspielen in Österreich uraufgeführt. In "Journey To Bregenz" begleiten wir ein Team namhafter Profis aus der Opernwelt, die The Merchant of Venice auf die Bühne bringen. Wir begleiten das Team vom Moment des ersten Durchspiels bis zur Premiere. Quasi als Fliege an der Wand ist das Filmteam mit dabei, wenn die wichtigsten Personen, die an der Produktion beteiligt sind – der künstlerische Leiter, der Regisseur und der Bühnenbildner, ihre Vision für das Stück entwickeln. Unbeeindruckt von der großen leeren Bühne, den engen Terminen und einem herausfordernden Budget bringen der Bühnenbildner und sein Team allmählich alle Elemente zusammen, von der Präsentation des Bühnenmodells über das Design und die Kreation der Kostüme bis hin zur Beschaffung und dem Fällen des Baumes, der mit Silber überzogen werden soll. Der Regisseur trifft sich mit den Darstellenden und bespricht die Schwierigkeiten des Stückes und erklärt seine Entscheidung, die Oper in Edwardianischer Zeit zurückzuversetzen. Sobald die Proben im Gange sind, erforschen sie die Motivationen der Charaktere, unter Einbeziehung freudscher Einflüsse, die homosexuelle Liebe, die Rolle des Geldes in der Gesellschaft, Vorurteile und die Darstellung der Juden in Vergangenheit und Gegenwart. Während sie an der Inszenierung arbeiten, sprechen die Darsteller von Portia und Shylock über ihre Rollen. Die Besetzung kann nun mit den Klavierproben beginnen und wir treffen den Dirigenten. Aufregung macht sich bei den Darstellern und der Crew breit, mit der näherkommenden Generalprobe und allmählich sind auch schon vollorchestrierte Ausschnitte aus der Oper zu hören. Der Regisseur gibt seine letzten Anweisungen und die Premiere steht vor der Tür. Die Uraufführung wird von allen Beteiligten als großer Erfolg gewertet und die Oper wird von der Kritik gelobt. Die mutige Entscheidung, diese bisher unbekannte Oper zu inszenieren, macht sich belohnt, und wir haben einen faszinierenden Einblick in das Geschehen gewonnen.
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