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"Maria Stuarda", die Tragödie der Stuart-Königin Maria und ihrer verbitterten Feindin Elisabeth, ist das populärste Werk in Donizettis Trilogie von Belcanto-Opern über die Tudor-Königinnen (neben "Anna Bolena" und "Roberto Devereux"). In Donizettis Version kämpfen die beiden Frauen weniger um die Macht als um die Liebe zu einem Mann, dem Earl of Leicester. Zu den Höhepunkten dieses Belcanto-Meisterwerks gehören der Dialog der beiden Königinnen im zweiten Akt, das Duett zwischen Mary und Talbot im dritten Akt und die dramatische Arie von Mary vor ihrer Hinrichtung. Die Inszenierung des Teatro La Fenice in Venedig zeigt Maria und Elisabetta als Gefangene, die in einem Labyrinth gefangen sind, das das zentrale Element der Inszenierung des in Italien lebenden französisch-tunesischen Regisseurs Denis Krief ist. Während Maria die Gefangene von Elisabetta ist, ist auch Elisabetta "alles andere als frei, da sie in Marias psychologischem Netz gefangen ist" (Denis Krief). Mit seinem scharfen und lebendigen Dirigat stellt Fabrizio Maria Carminati das Orchester des Teatro La Fenice ganz in den Dienst von drei außergewöhnlichen Sängern: Sonia Ganassi ("eine außergewöhnliche Leistung", Opera Today) als Elisabetta, Fiorenza Cedolins ("farbige, nuancierte, hochdramatische Heldin", Frankfurter Allgemeine Zeitung) als Maria Stuarda und José Bros als leidenschaftlicher Leicester. Die Aufnahme entstand im wunderschönen Teatro La Fenice in Venedig, das nach dem Brand von 1996 wieder aufgebaut wurde.

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