Dvorák, Rusalka

Aus der Bayerischen Staatsoper München mit Tomas Hanus, Kristine Opolais, Günther Groissböck, Klaus Florian Vogt, Nadia Krasteva

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Beschreibung

Antonín Dvoráks Oper "Rusalka" ist durch das bezaubernde "Lied an den Mond" weltbekannt. An der Bayerischen Staatsoper München verlegte Regisseur Martin Kusej die romantische Geschichte von der Nixe Rusalka und ihrer unglücklichen Liebe zu einem Prinzen in unsere Gegenwart. Die Produktion unter der Leitung des erstklassigen tschechischen Dirigenten Tomás Hanus brachte das umjubelte Debüt der lettischen Sopranistin Kristine Opolais als Rusalka. Ovationen gab es auch für Klaus Florian Vogt (Prinz), Nadia Krasteva (Fürstin) und Günther Groissböck (Wassermann). "Prädikat: unbedingt sehenswert!" (BR Klassik). Wasserjungfrauen, die Menschen zu sich in die Tiefe ziehen, sind in der Literatur unter dem Namen Undine, Rusalka, Melusine oder Loreley zahlreich anzutreffen. Dvoráks Oper ist nach Smetanas "Verkaufter Braut" das zweitpopulärste Werk des tschechischen Musiktheaters. 1811 erschien die Erzählung "Undine" des preußischen Schriftstellers Friedrich de la Motte Fouqué; wenig später arbeitete E.T.A Hoffmann den Stoff in ein Opernlibretto um und brachte 1816 seine eigene "Undine"-Vertonung in Berlin zur Uraufführung. 1845 folgte Albert Lortzings "Undine"; sie hielt sich lange im Repertoire der Opernhäuser. 1855 schrieb der Russe Alexander Dargomyschski seine Oper "Rusalka" nach einem Text von Alexander Puschkin, und 1901 wurde Dvoráks "Rusalka" im Prager Nationaltheater erstmals dem Publikum vorgestellt. Neben Fouqués Fabel beeinflußte auch Hans Christian Andersens Geschichte von der kleinen Seejungfrau Dvoráks Librettisten Jaroslav Kvapil. Die Uraufführung 1901 am Nationaltheater Prag war ein triumphaler Erfolg; man bezeichnete "Rusalka" als die nationale tschechische Märchenoper.

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