Dvorák, Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der Neuen Welt"

Konzertfilm mit Herbert von Karajan, Berliner Philharmoniker

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Beschreibung

1892 nahm Antonín Dvorák das Angebot der wohlhabenden Amerikanerin Jeanette M. Thurber an und wurde Direktor ihres privaten National Conservatory of Music in New York. In Amerika schrieb Dvorák sein wohl berühmtestes Werk, die Symphonie Nr. 9, besser bekannt unter dem Titel "Aus der Neuen Welt". Dvorák war von den Spirituals der Schwarzen und den Liedern und Tänzen der Indianer Nordamerikas fasziniert. In einem Interview sagte er: "In den Melodien der amerikanischen Neger habe ich alles entdeckt, was für eine große und noble Schule der Musik nötig ist." Obwohl die in der Neunten Symphonie verwendeten pentatonischen und modalen Tonleitern auch in der Volksmusik vieler anderer Länder vorkommen, so auch in Dvoráks böhmischer Heimat, sind die Melodien dieser Symphonie doch untrennbar mit der Neuen Welt verbunden. Einen besonders "amerikanischen" Einschlag haben die an das Spiritual "Swing Low Sweet Chariot" anklingende Flötenmelodie des ersten sowie das Thema des langsamen Satzes. "Ich ziehe meinen Hut vor einem Mann, der kein professioneller Musiker ist und dennoch eine Partitur wie die des Requiems in nur 10 Tagen gelernt hat", schrieb Herbert von Karajan 1967 an Henri-Georges Clouzot. Als Karajan Mitte der 60er Jahre mit der Verfilmung seiner Konzerte begann, konnte er unter anderen auch den berühmten französischen Filmregisseur und Schöpfer klassischer "Films noirs" wie "Quai des Orfèvres" und "Lohn der Angst" für eine Zusammenarbeit gewinnen. Zwischen 1965 und 1967 führte Clouzot bei fünf Karajan-Produktionen Regie, wobei es ihm blendend gelang, den Stardirigenten in Szene zu setzen. "Maestro Karajan steht nicht vor, sondern inmitten seiner Berliner Philharmoniker, in dunklem Wollhemd mit hochgeschlagenem Kragen, meist geschlossenen Auges meditierend - die Kameras fangen ihn hautnah immer wieder faszinierend ein. [...] Karajan und seine Musiker spielen ihren Dvorák hinreißend, und man schaut ihnen auch gern dabei zu." (Stuttgarter Zeitung, 14.11.67)

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