Eröffnungskonzert Salzburger Festspiele 2012

Strawinsky - Mussorgsky - Prokofjew mit Valery Gergiev, Wiener Philharmoniker, Sergei Semishkur, Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

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Beschreibung

Das Eröffnungskonzert der Salzburger Festspiele, die weithin als das renommierteste Festival der Welt gelten, ist traditionsgemäß ein vielbeachtetes Ereignis. 2012 stand Valery Gergiev am Pult der Wiener Philharmoniker und dirigierte ein Programm mit herausragenden Werken russischer Komponisten: Strawinsky, Psalmen-Symphonie Mussorgsky, Lieder und Tänze des Todes (Orchestrierung und Zwischenspiele von Alexander Raskatov) Prokofjew, Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100. Igor Strawinsky (1882-1971) vertonte in seiner Psalmen-Symphonie die alttestamentarischen Psalmen 38, 39 und 150 in der lateinischen Übersetzung. Chor und Orchester sind hier völlig gleichwertig eingesetzt, wobei die raffinierte Orchesterbesetzung (Bläser, tiefe Streicher, Schlaginstrumente und zwei Klaviere) für faszinierende Klangeindrücke sorgt. Die Bezeichnung "Symphonie" bezieht sich nur auf die Folge dreier Sätze und nicht auf die Kompositionsform der einzelnen Teile. Die 1930 entstandene Psalmensymphonie zählt zu den beeindruckendsten und beliebtesten Werken Strawinskys. Der Zyklus "Lieder und Tänze des Todes" von Modest Mussorgsky (1839-1881) erklingt in der Bearbeitung des russischen Komponisten Alexander Raskatov für Tenor und Orchester. Solist der vier düsteren, außergewöhnlichen Gedichtvertonungen über Leben und Tod ist der russische Tenor Sergei Semishkur, der seit 2007 als Ensemblemitglied am Mariinsky-Theater St. Petersburg eine Vielzahl großer Partien wie Rodolfo (La Bohème), Hoffmann (Les contes d'Hoffmann) oder Lenski (Eugen Onegin) singt. Darüber hinaus tritt Semishkur regelmäßig als Opern- und Konzertsolist in Europa und den USA auf. Nach der Ersten, der "Symphonie classique", ist die Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100 die populärste der insgesamt sieben Symphonien von Sergej Prokofjew (1891-1953). Sie entstand während des Zweiten Weltkriegs im Sommer 1944 auf einem Landgut des sowjetischen Komponistenverbandes, auf das sich auch Künstler wie Schostakowitsch, Kabalewsky und Chatschaturjan zurückgezogen hatten - Prokofjew zu so erfolgreichen Werken wie dem Ballett "Romeo und Julia", dem Zweiten Violinkonzert und der Filmmusik zu "Alexander Newsky" inspiriert hatte. Prokofjew selbst nannte die B-Dur-Symphonie ein "Lied auf den freien und glücklichen Menschen", während Swjatoslaw Richter nach der Moskauer Uraufführung im Januar 1945 unter der Leitung des Komponisten schrieb: "Die Fünfte Symphonie spiegelt seine abgeschlossene innere Reife und seinen Rückblick ... Er sieht von der Höhe auf sein Leben herab und auf alles, was war. Etwas Olympisches liegt darin." Valery Gergiev ist ein "Superstar" unter den Dirigenten unserer Zeit. Sein Name ist an allen großen Opernhäusern und Konzertsälen der Welt zu finden, eine umfangreiche Diskographie dokumentiert seine Vielseitigkeit als Dirigent von Opern und symphonischer Musik. 1953 in Moskau als Kind ossetischer Eltern geboren, wurde Gergiev mit nur 35 Jahren Leiter des berühmten Kirow- (Mariinsky-) Theaters in St. Petersburg und führte mit seiner schier grenzenlosen Energie das Opernhaus wieder an den Glanz der alten Tage heran. Er gründete zahlreiche Festivals und dirigiert regelmäßig an der Metropolitan Opera New York; von 1995 bis 2008 war er außerdem Chefdirigent der Rotterdamer Philharmoniker, seit 2007 leitet er auch das London Symphony Orchestra. Im September 2015 wird Valery Gergiev als Nachfolger Lorin Maazels Chefdirigent der Münchner Philharmoniker. Bei den Salzburger Festspielen debütierte Gergiev 1997 mit "Boris Godunow" und ist dort seitdem regelmäßig in Oper und Konzert aufgetreten - zuletzt mit dem von ihm geleiteten World Orchestra for Peace.

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