Gershwin, An American in Paris

Aus der Royal Albert Hall mit Leonard Bernstein, New York Philharmonic

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Beschreibung

George Gershwin war 29 Jahre alt, als er seinen zweiten Auftrag für ein Orchesterwerk erhielt, das von Walter Damroschs New York Symphony Society uraufgeführt werden sollte. Mit seiner Rhapsody in Blue und dem Klavierkonzert hatte der junge Komponist in der symphonischen Welt bereits für Aufsehen gesorgt. Im März 1928 trat er eine erneute Eruopareise an; im Gepäck hatte er die Entwürfe für das neue symphonische Werk. Nach New York zurückgekehrt, vervollständigte er dessen Orchestrierung am 18. November desselben Jahres, nicht einmal einen Monat vor der geplanten Uraufführung. Gershwin selbst beschrieb die Intention seiner neuen Komposition folgendermaßen: "Dieses neue Stück - in Wirklichkeit eine Ballett-Rhapsodie - ist eine sehr freie Komposition und die modernste Musik, an der ich mich jemals versucht habe. Die Einleitung ist typisch französisch, im Stile Debussys und der Sechs, die Themen sind jedoch allesamt originell und nicht nachgeahmt. Ich möchte hier den Einruck eines amerikanischen Besuchers in Paris wiedergeben, wie er durch die Straßen bummelt, auf die verschiedensten Geräusche lauscht und die typische Atmosphäre dieser einzigartigen Stadt in sich aufnimmt." Leonard Bernstein und George Gershwin - beide untrennbar mit Amerika verbunden - stellen hier mit dem New York Philharmonic Orchestra ein unschlagbares Team dar. Gershwin war einer der amerikanischen Komponisten, der von Bernstein nicht nur glühend verehrt wurde, sondern neben Mahler, Copland und Blitzstein auch großen Einfluss auf dessen kompositorisches Werk ausübte. So legte Bernstein in seiner Abschlussarbeit an der Harvard University beispielsweise dar, dass Gershwin und Copland einen nationalen Musikstil geschaffen hatten, indem sie auf kreative Weise Jazz und lateinamerikanische Elemente in ihre Werke integrierten. Bei der Uraufführung von Bernsteins Musical "On the Town" 1944 wurde das Werk von einem Kritiker als "dynamische Mischung von Strawinsky und Gershwin" geschildert. Wenn jemand Gershwins lebendigem, schwungvollem Stil gerecht werden konnte, dann war das zweifellos Leonard Bernstein.

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