Gluck, Orfeo ed Euridice

Vom Internationalen Musikfestival Castell de Peralada mit Gordan Nikolic, Anita Rachvelishvili, Maite Alberola, Auxiliadora Toledano

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Beschreibung

Seit 1987 begeistert die katalanische Stadt Peralada das Publikum mit ihrem einmaligen Aufführungsort, dem historischen Ensemble Castell de Peralada, und mit einem interessanten Programm aus Musik und Tanz. Zum 25jährigen Jubiläum inszenierte die katalanische Theatertruppe "La Fura dels Baus" mit der ihr eigenen phantasievollen Bilderwelt Glucks weltbekannte Meisteroper. "La Fura dels Baus" wurde 1979 gegründet und feiert seitdem mit ihren phantasievollen, unkonventionellen Aufführungen immer wieder große Theater-Ereignisse auf den Bühnen der Welt. Weltweit bekannt wurde "La Fura" 1992, als sie die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Barcelona gestaltete. In den 90er Jahren wandte sich "La Fura dels Baus" der Oper zu; unvergessen ist "La Damnation de Faust" bei den Salzburger Festspielen 1999. Es folgten zahlreiche spektakuläre, preisgekrönte Inszenierungen, darunter Richard Wagners "Ring des Nibelungen" in Valencia, welcher in Kritiken zum "Ring des 21. Jahrhunderts" gekürt wurde. Christoph Willibald Gluck (1714-1787) vertonte die über 2000 Jahre alte Geschichte vom Sänger Orpheus, der seine geliebte Frau aus dem Totenreich zurückholen will und an der Bedingung, die Liebe zu leugnen, scheitert, im Jahre 1762 für die Wiener Oper. Gluck wollte sich vom Schematismus der barocken Hofoper lösen und die dramatische Entwicklung eines glaubhaft dargestellten Menschen auf die Bühne bringen. So ist Orpheus kein übermenschliches Wesen, sondern ein um den Verlust der Geliebten trauernder Gatte, dessen Schmerz und Klage sich in ergreifendem Gesang äußern. Gluck löste sich von traditionellen musikalischen Formen und verlieh dem Chor in Anlehnung an die antike Tragödie eine wichtige Rolle. "Das Ideal einer wahrhaft dramatischen Musik im Gegensatze zur tändelnden Sinnlichkeit der damaligen Oper war in Glucks Feuergeist schon lichthell aufgegangen", bemerkte Eduard Hanslick in seiner grundlegenden Schrift "Die moderne Oper" (1874).

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