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Edvard Grieg (1843-1907) war erst 25 Jahre alt, als er dieses Klavierkonzert komponierte. Bei der Uraufführung am 3. April 1869 in Kopenhagen spielte er selbst den Solopart. Drei Jahre später fand das Konzert die Anerkennung von Franz Liszt, der damals nicht nur als berühmtester Pianist Europas, sondern auch als Förderer von Musik individueller und nationaler Färbung hervortrat. Obwohl sich das Konzert schon bald großer Beliebtheit erfreute, überarbeitete Grieg es bis in seine letzten Lebensjahre immer wieder. Eine Verwandtschaft mit Schumanns Klavierkonzert besteht nicht nur in der Tonart, sondern auch im raschen Spiel der Stimmungen - jedoch nicht im Sinne gehaltener Spannung oder Bedrohung, sondern durch ein Vorherrschen von zart-lyrischem Gefühl.

Auch im Alter von 88 Jahren schien Artur Rubinstein nichts von der Lebenslust verloren zu haben, mit der er sein Publikum bereits seit fast einem Dreivierteljahrhundert erfreut hatte. Der wahre Rubinstein-Klang - voll und satt bei jedem angeschlagenen Ton - war schon seit dem ersten öffentlichen Auftreten des Virtuosen stets eines der hervorragenden Merkmale seiner Kunst. Rubinsteins Interpretation des beliebten Grieg-Konzertes, begleitet vom London Symphony Orchestra unter André Previn, ist ein perfektes Beispiel für seine Idee eines "singenden Tons". Mit seinem abwechselnd vitalen und poetischen, extrovertierten und nachdenklichen, rhapsodischen und ausgewogenen Vortrag, der im April 1975 in der Fairfield Hall in London aufgenommen wurde, zeigt sich Rubinstein von seiner warmherzigsten und lyrisch besten Seite.

Details

  • Produktionsjahr:

    1975

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    0+

  • Audiosprache:

    keine Sprachinhalte

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Location:
  • Land:

    Vereinigtes Königreich

Besetzung

Galerie

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