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Wenn eine der berühmtesten deutschen Filmemacherinnen und anregende Opernregisseurin ihre Kreativität auf eine selten gespielte Händel-Oper entlädt, so ist das Ergebnis eine "Mischung aus Tänzern und Sängern, Komödie und Pathos" (The Times).
"Admeto", eine von Händels populärsten Opern zu seinen Lebzeiten, wurde in London im Januar 1727 uraufgeführt. Doris Dörrie, deren japanisch inspirierter Spielfilm "Cherry Blossoms - Hanami" ein Schlager an deutschen Kinokassen war und mehrere internationale Auszeichnungen gewann, wendet sich in dieser Produktion wieder ihrem geliebten Japan zu.
Fließend Gewänder, lichtdurchlässige Paneele und die Mitwirkung des japanischen Mamu Dance Theaters und seines Choreographen Tadashi Endo fügen dem Werk, deren Hauptrollen für einen beliebten Kastraten und zwei rivalisierende Primadonnas geschrieben war, eine stimmungsvollen Dimension hinzu. Sensibel inszeniert für Video von Agnes Méth, die mit Dörrie schon bei Mozarts "La finta giardiniera" von den Salzburger Festspielen zusammengearbeitet hatte, wird die Oper von Nicholas McGegans FestspielOrchester Göttingen auf historischen Instrumenten gespielt.
Für diese Produktion, welche eine Koproduktion der Internationalen Händel-Festspiele in Göttingen und des Edinburgh International Festival anlässlich des 250. Todestags von Händel war, erhielt Doris Dörrie den prestigeträchtigen Herald Angel Award des Edinburgh Festivals.

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