Humperdinck, Hänsel und Gretel

Aus der Wiener Staatsoper mit Christian Thielemann, Adrian Eröd, Janina Bächle, Daniela Sindram, Ileana Tonca

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Beschreibung

Nach einer der beliebtesten Geschichten der Gebrüder Grimm und mit einem Libretto seiner Schwester begann Engelbert Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gretel als private Unterhaltung für seine eigene Familie, bevor sie 1893 als "Weihnachtsgeschenk" der ganzen Welt präsentiert wurde. Ein sofortiger Erfolg - präsentiert in über 50 deutschen Theatern innerhalb eines Jahres nach der Weimarer Uraufführung - wurde sie bald zu einer der meistaufgeführten Opern der Welt und ist seither bei Kindern und Erwachsenen ungebrochen beliebt. Und, wie alle guten Leckereien, nicht nur zu Weihnachten! Das Geheimnis seines dauerhaften Erfolgs liegt natürlich nicht nur im köstlichen Nervenkitzeln der vertrauten Geschichte - mit ihren erkennbar realistischen Kinderhelden, ihrer grotesk komischen, aber wahrhaft furchterregenden Hexe und ihrem wohltuenden Happy-End - sondern auch in ihrem magischen musikalischen Mix aus unvergesslichen Volkslied inspirierten Melodien und wunderbar reicher und farbenfroher Orchestrierung. Letzteres fasst die Einflüsse von Richard Wagner, dem Humperdinck bei der Bayreuther Uraufführung von Parsifal assistiert hatte, und Richard Strauss, der Hänsel und Gretels Weimarer Uraufführung dirigierte, brillant zusammen und erklärte sie zu "einem Meisterwerk von höchster Qualität (....), das alles original, neu und authentisch deutsch ist". Mahler war ein weiterer Bewunderer. Es überrascht nicht, dass der deutsche Dirigent Christian Thielemann als einer der heute am meisten bewunderten Interpreten von Wagner und Strauss das musikalische Echo der Werke dieser Komponisten in Humperdincks Partitur besonders genießt. In den Worten der Zeitschrift Opera heißt es: "Er hat all diese Momente mit Raffinesse und Subtilität poliert und das Staatsopernorchester inspiriert, mit Energie, Engagement und Transparenz zu spielen". Andere Kritiken waren ebenso ekstatisch und lobten sowohl das "fabelhaft glänzende und seidige Spiel" des Orchesters (Frankfurter Allgemeine Zeitung) als auch Thielemanns "Sorge um eine elegant fließende musikalische Linie (....) und um eine Leichtigkeit und Transparenz, die diese edle Musik auf vielfältige Weise funkeln lässt" - kurz gesagt, die ganze Aufführung war "musikalisch außergewöhnlich (....) ein Miniaturwunder im Klang" (Wiener Zeitung).

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