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Eine ganz besondere Zusammenarbeit von zwei außergewöhnlichen Künstlern: Nicht nur, dass Daniel Barenboim und Mariss Jansons beide nur wenige Monate voneinander entfernt einen runden Geburtstag feiern, Barenboim tritt auch zehn Jahre nach seinem ersten Auftritt als Klaviersolist mit Jansons und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (SOBR) auf. Vom ersten Ton an ist der gegenseitige Respekt, den diese Giganten der klassischen Musik füreinander empfinden, spürbar. Gemeinsam präsentieren sie eine atemberaubende Interpretation von Ludwig van Beethovens Fünften Klavierkonzert. Jansons, Chefdirigent des SOBR, wählt einen sanften, aber zielgerichteten Fluss und ermöglicht es Barenboim so, sich vor allem in den lyrischen Passagen des ersten Satzes als klarer, kraftvoller Erzähler zu erweisen. Kaum ein anderer Musiker hat die Werke Beethovens so gründlich studiert wie Daniel Barenboim, und er macht den zweiten Satz zu etwas ganz Besonderem: Die Ruhe und Intimität des Adagios ist unübertroffen. "Kein anderer Pianist schafft in den leisen Passagen eine so magische Atmosphäre, kein anderer ist in der Lage, die Zeit so hypnotisch anzuhalten." (Abendzeitung) Unterstützt vom exzellenten SOBR, einem der besten Orchester der Welt, das hier auf höchstem Niveau musiziert, wird das fünfte Klavierkonzert zu einem Fest der Musik Beethovens. Barenboim dankt dem Publikum in der Münchner Philharmonie für seinen Enthusiasmus und gibt als Zugabe das ergreifend schöne Clair de Lune von Claude Debussy, "eine kontrastierende Klavierminiatur, die magisch wirkt". (Bachtrack) Der zweite Teil des Abends ist Sergej Prokofjews Fünfter Symphonie gewidmet. Laut dem einstigen Enfant terrible der russischen Musik selbst schuf Prokofjew ein Werk "über die Größe des menschlichen Geistes" und "Ausdruck einer optimistischen Lebenseinstellung". Die Suche des Komponisten nach einer klareren, gehaltvolleren Sprache ging einher mit einer Ablehnung der Atonalität und einem Bekenntnis zur volkstümlichen, melodischen Musik. Hier erhebt sich der SOBR zu klanglichen Höchstleistungen und schafft ein Finale "mit schwindelerregender Wucht und Klangkraft" (Bachtrack).

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Barenboim als Solist