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Das Grand Teatre del Liceu in Barcelona präsentiert György Ligetis einzige Oper "Le grand macabre" in einer umwerfend fantasievollen und hochtheatralischen Inszenierung von La Fura dels Baus, einer Produktion, die bereits in Brüssel, London und Rom einen enormen Erfolg verbuchen konnte und - wie die britische Zeitung The Independent verkündete - "nur einmal im Jahrzehnt zu sehen ist". Ligetis (1923-2006) absurd-tragikomisches Meisterwerk auf höchstem Niveau mischt mit faszinierendem Einfallsreichtum Volkstheater, Comic, Pop-Art, Kabarett, Karikatur und Apokalypse. So wird das Orchester durch "Instrumente" wie Autohupen und Türklingeln ergänzt. Ligeti selbst - einer der großen Komponisten des späten 20. Jahrhunderts - bezeichnete sein Werk als "Anti-Anti-Oper". Das 1978 in Stockholm uraufgeführte Werk basiert auf einem Theaterstück von Michel de Ghelderode (1898-1962) und spielt in einem imaginären Land, das von dem berühmten niederländischen Maler Pieter Breughel dem Älteren inspiriert wurde: Nekrotzar, der Grand Macabre, kündigt das Ende der Welt an; doch in einem Land, das von Eros, Alkohol und Korruption beherrscht wird, zerplatzt sein Plan, die Apokalypse auszulösen, wie eine Seifenblase. Die Menschen führen ihr Leben weiter wie bisher und lassen sich von den Gedanken an den Tod und die dunkle Zukunft nicht einschüchtern...

Die farbenprächtige Partitur wird von Dirigent Michael Boder und dem Orchester und Chor des Liceu meisterhaft umgesetzt. Die hochkarätige Besetzung umfasst Werner Van Mechelen als Nekrotzar, Chris Merritt als Piet the Pot, Barbara Hannigan als Chef der Geheimpolizei und Brian Asawa als Prinz Go-Go. "Das Ergebnis ist großartig [...] Selten hat alles so gut gepasst" (El País), "ein mitreißendes und überzeugend inszeniertes, surreales Spektakel, einfach atemberaubend!" (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

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