Leoncavallo, Pagliacci

Opernfilm mit Georges Prêtre, Teresa Stratas, Plácido Domingo, Florindo Andreolli, Alberto Rinaldi

Das Klassikportal für Ihren Musikgenuss

Streamen Sie mit fidelio die schönsten Opern, Konzerte, Ballette und Dokumentationen in bester Bild- und Tonqualität – ob unterwegs auf Ihrem Tablet, Computer, Smartphone oder Zuhause auf Ihrem Fernsehgerät.

  • Exklusive Live-Übertragungen
  • Umfangreiches Klassikarchiv
  • Beste Bild- und Tonqualität
  • Streaming auf TV, Tablet, Web & Mobil
Jetzt kostenlos testen

Beschreibung

Die Karriere des italienischen Theater-, Film- und Opernregisseurs Franco Zeffirelli, geboren am 12. Februar 1923 in Florenz, umfaßt einen Zeitraum von mehr als einem halben Jahrhundert. Als er Ende der 40er Jahre Lawrence Olivier in dem Film "Henry V" sah, gab er sein Architekturstudium auf und wandte sich dem Theater zu. Er begann als Schauspieler in verschiedenen Theaterinszenierungen von Luchino Visconti. Später arbeitete er als Viscontis Assistent und begann in den 1950er Jahren seine Karriere als Bühnenbildner und Regisseur. 1965 erschien sein erster Kinofilm: Puccinis "La Bohčme" unter der musikalischen Leitung von Herbert von Karajan. Er basiert auf Zeffirellis Mailänder Inszenierung von 1963 und gilt bis heute als Klassiker des Opernfilms. Weit über den Bereich Oper hinaus bekannt wurde Zeffirelli mit seinen Shakespeare-Verfilmungen "Der Widerspenstigen Zähmung" (1967, mit Elizabeth Taylor und Richard Burton) und "Romeo und Julia", für die er 1969 als bester Regisseur für den Oscar nominiert wurde. Bis in unsere Zeit ist er als Regisseur und Bühnenbildner in der Welt des Films, der Oper und des Schauspiels erfolgreich tätig. Ruggero Leoncavallos Oper "Pagliacci" (1892) gehört der Gattung des Verismo an, einem in Italien entstandenen Opernstil des ausgehenden 19. Jahrhunderts, der Natürlichkeit auf der Bühne und aus dem Alltagsleben gegriffene, dramatische Stoffe bevorzugt. Die Handlung: Eine Komödiantentruppe gastiert in einem italienischen Dorf. Ihr Anführer Canio beobachtet eifersüchtig seine junge Frau Nedda, die ein Verhältnis mit dem Bauern Silvio hat. Als am Abend die gleiche Situation auf der Bühne gespielt wird, bricht die Wirklichkeit brutal ins Spiel ein: Canio zieht das Messer und geht auf Nedda und Silvio los... Die Idee zu dieser Oper kam Leoncavallo, als er auf der Skandalseite seiner Zeitung die Geschichte eines Mannes las, der als Schauspieler einer süditalienischen Theatertruppe während der Aufführung seine Ehefrau erstach - ganz wie es im Stück vorgesehen war. "Es geht um das alltägliche Theater des Lebens, "erläutert Franco Zeffirelli, "jeder spielt seine Rolle darin. Man stellt etwas dar. Man macht Witze und spielt sich Streiche. Man hat Hunger, aber man kann trotzdem lachen. Man liebt einander - und bringt einander um." Zeffirelli verfilmte "Pagliacci" in der Mailänder Scala und im Studio. "Bei mir wird es sich nicht um eine Opernverfilmung handeln, wie wir sie aus der Vergangenheit gewohnt sind", versprach Franco Zeffirelli vor Beginn der Dreharbeiten. Seine Verfilmung von "I Pagliacci" wurde 1985 mit dem Emmy Award für die beste Regie in der Kategorie Klassisches Musikprogramm ausgezeichnet.

Empfehlungen

Jetzt kostenlos testen