Liszt, Années de Pèlerinage - 1. Jahr: Schweiz

Konzertfilm mit Alfred Brendel

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Beschreibung

Im Alter von 24 Jahren unternahm Franz Liszt 1835 mit seiner Geliebten Marie d'Agoult eine Reise durch die Schweiz, die ihn zu einigen seiner schönsten Kompositionen inspirierte. Auf der Reise von Basel über Appenzell, St. Gallen, Einsiedeln zum Vierwaldstätter See und schließlich bis nach Genf stieß erstmals ein westlicher Komponist ganz bewußt auf die fremde Welt der Schweizer Volksmusik. Liszt, dem Mystizismus von jeher zugewandt, war zutiefst fasziniert von den sogenannten "Kuhreihen", den Naturtonreihen des Alphornklangs und den spektakulären Naturbildern der Bergwelt. In seinem Klavierzyklus "Années de pèlerinage" verarbeitete er später musikalisch seine Erfahrungen. Am 4. Juni 1835 trafen Franz Liszt und die Comtesse Marie d'Agoult in Basel zusammen, um ihre gemeinsame Reise durch die Schweiz zu beginnen. Das Liebespaar war inkognito in getrennten Kutschen angereist: Marie, die aus vornehmer Pariser Adelsfamilie stammte, hatte soeben ihren Mann und ihre Tochter verlassen. "Ich lasse Franz allein Inspirationen und Ekstasen suchen", schreibt Marie in ihrem Reisebericht. Neben den Natur- und Klangerlebnissen war es nicht zuletzt die Figur des Freiheitskämpfers Wilhelm Tell, die Liszt ähnlich wie viele seiner Zeitgenossen besonders bewunderte: Das Klavierstück "La chapelle de Guillaume Tell" legt dafür musikalisch Zeugnis ab. Der österreichische Pianist Alfred Brendel, geboren 1931, begann seine internationale Karriere um die Mitte des 20. Jahrhunderts. Brendels umfangreiches Repertoire umfaßt Kompositionen der Klassik, Romantik und Moderne. Alfred Brendel, der auch als Quellenforscher, Autor von Musikbüchern und Dichter hervorgetreten ist, wird oft als Philosoph der Musik bezeichnet. Im Jahre 2008 nahm er Abschied vom Konzertpodium; nun gibt er sein umfassendes Wissen in Vorträgen und Meisterkursen weiter. Diese Aufnahme entstand im März 1986 in der Middle Temple Hall, London.

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