Mahler, Kindertotenlieder

Aus dem Wiener Musikverein mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker, Thomas Hampson

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Beschreibung

Der amerikanische Bariton Thomas Hampson, geboren 1955, ist einer der gefragtesten Sänger unserer Zeit. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne und umfaßt Oper, Oratorium und Lied, aber auch Musical und Operette. Durch seine Vielseitigkeit hat Thomas Hampson sich ebenso einen großen Namen gemacht wie durch seine Leistungen im Aufnahmestudio, in der musikwissenschaftlichen Forschung und der Gesangspädagogik. Er erhielt zahlreiche bedeutende Preise und ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music. Hampson studierte Gesang bei Marietta Coyle (einer Schülerin der legendären Lotte Lehmann), bei Elisabeth Schwarzkopf, Martial Singher und Horst Günter. Seine glänzende Karriere begann in Europa, nachdem er 1981 den 1. Preis bei einem Wettbewerb der Metropolitan Opera New York gewonnen hatte. Düsseldorf und Zürich waren die ersten Stationen. Seit Ende der 80er Jahre zählt Hampson zu den besten und vielseitigsten Musikern seines Fachs und tritt in aller Welt auf. Ob Monteverdi, Mozart oder Musical, große Oper oder subtiler Liedgesang - der Grenzgänger Thomas Hampson bewegt sich souverän durch alle Genres. Mit seiner warmen, melodischen Stimme erschließt er den ganzen Kosmos der Musik. Einen weiten Horizont beweist er auch im gründlichen Studium der Quellen und der Entstehungszeit der Werke. Neben seiner Hingabe an die Kunst des Gesangs vermittelt er sein Wissen und seine Erfahrung in Meisterkursen. Diese Aufnahme entstand im Oktober 1988 im Wiener Musikvereinssaal. Neben der Gattung der Symphonie war es in erster Linie das Lied, dem Gustav Mahler zeit seines Lebens größte Aufmerksamkeit schenkte. Die bedeutendsten Lieder Mahlers sind für Gesang und Orchester geschrieben, tragen also auch äußerlich deutlich den Stempel des Symphonikers. Neben den "Liedern eines fahrenden Gesellen" erlangten die in den Jahren 1900 bis 1902 entstandenen "Kindertotenlieder" die größte Popularität. Mahler vertonte hier fünf Gedichte Friedrich Rückerts, in denen dieser dem Schmerz über den Tod seines Sohnes leidenschaftlichen Ausdruck verlieh. Die Verwendung einer tiefen Singstimme und fahler, dunkler Orchesterklänge unterstreicht die schmerzvolle Szenerie. "Schon in seiner ersten Lied-Aufnahme hatte sich der amerikanische Bariton Thomas Hampson als überragender Mahler-Sänger vorgestellt. Diesen Ruf bestätigt, ja intensiviert er in den drei Orchesterlieder-Zyklen, in denen sich die Wiener Philharmoniker und Leonard Bernstein ebenfalls wieder als große Mahler-Exegeten in der sensualistischen Auffächerung des vielfarbig funkelnden Instrumentalkolorits ausweisen." (Der Musikmarkt, Dezember 1991) "Dann Mahlers Kindertotenlieder mit dem amerikanischen Bariton Thomas Hampson: Seine Stimmführung grenzt an Perfektion, die Artikulation ist vorbildlich, der intensive und nuancenreiche Vortrag packend. Zwischen diesen volksliedhaften Tönen und dem erschütternden Ausdruck der Verzweiflung trägt Bernstein den Solisten und das Orchester quasi auf Händen." (Kurier, Wien) "Weich und samtig das Timbre seines prachtvollen Baritons, der sich der Klangwelt imponierend einfügt. In den Liedern 'Nun will die Sonn' so hell aufgehn' oder 'In diesem Wetter' hat er große, berührende Momente." (Neue Kronen Zeitung, Wien)

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