Mahler, Lieder eines fahrenden Gesellen

Aus dem Wiener Musikverein mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker, Thomas Hampson

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Beschreibung

Wenige Monate vor seinem Tod dirigierte Leonard Bernstein in Wien ein Mahler-Konzert mit den Wiener Philharmonikern. Auf dem Programm standen Mahlers "Lieder eines fahrenden Gesellen", "Rückertlieder" und "Kindertotenlieder". Der Solist war der amerikanische Bariton Thomas Hampson, von dem die Zeitschrift "Musik & Theater" schrieb: "Ich wüßte zur Zeit keinen Bariton, der in diesen drei Liederzyklen Mahlers eine vergleichbare Kompetenz ins Feld zu führen vermöchte: in stimmlicher, emotionaler und sprachgestalterischer Hinsicht... eine singuläre sängerische Leistung und ein würdiger Abschluß von Bernsteins großumfänglicher Mahler-Diskographie." Neben der Gattung der Symphonie war es in erster Linie das Lied, dem Gustav Mahler zeit seines Lebens größte Aufmerksamkeit zuteil werden ließ. Die bedeutendsten Lieder Mahlers sind für Gesang und Orchester geschrieben, tragen also auch äußerlich deutlich den Stempel des Symphonikers. Neben den "Kindertotenliedern" erlangten die im Jahre 1884 komponierten "Lieder eines fahrenden Gesellen" die größte Beliebtheit. Es wird angenommen, dass Mahler zur Komposition dieser Lieder durch seine Liebe zur Sängerin Johanna Richter inspiriert wurde. Die Texte stammen vom Komponisten selbst und spiegeln seine Identifikation mit dem Helden, dem "fahrenden Gesellen", wider. In einem dramatischen Beispiel musikalischer Verwandlung "wanderten" einige Lieder aus ihren Ursprungswerken und wurden ein paar Jahre später Bestandteile von Mahlers Erster Symphonie. Diese Aufnahme entstand im Februar 1990 im Wiener Musikvereinssaal.

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