Mahler, Rückertlieder

Aus dem Wiener Musikverein mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker, Thomas Hampson

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Beschreibung

Wenige Monate vor seinem Tod dirigierte Leonard Bernstein in Wien ein Mahler-Konzert mit den Wiener Philharmonikern. Auf dem Programm standen Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen, Rückertlieder und Kindertotenlieder. Solist war der amerikanische Bariton Thomas Hampson, von dem die Zeitschrift "Musik & Theater" schrieb: "Ich wüßte zur Zeit keinen Bariton, der in diesen drei Liederzyklen Mahlers eine vergleichbare Kompetenz ins Feld zu führen vermöchte: in stimmlicher, emotionaler und sprachgestalterischer Hinsicht.[...] eine singuläre sängerische Leistung und ein würdiger Abschluß von Bernsteins großumfänglicher Mahler-Diskographie." Neben der Gattung der Symphonie war es in erster Linie das Lied, dem Gustav Mahler (1860-1911) zeit seines Lebens größte Aufmerksamkeit schenkte. Seine bedeutendsten Lieder sind für Gesang und Orchester geschrieben, tragen also auch äußerlich deutlich den Stempel des Symphonikers. Neben den Liedern eines fahrenden Gesellen und den Kindertotenliedern erlangten die in den Jahren 1901 und 1902 entstandenen Rückertlieder große Popularität. Wie die Gesellenlieder sind auch diese Stücke eng mit anderen Werken verwandt, an denen Mahler zu jener Zeit arbeitete, so z.B. der Fünften Symphonie. Obwohl die Lieder nicht als Zyklus konzipiert wurden, zeigen sie insgesamt einen unverkennbar lyrischen Zug. Der amerikanische Bariton Thomas Hampson, geboren 1955, ist einer der gefragtesten Sänger unserer Zeit. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne und umfaßt Oper, Oratorium und Lied, aber auch Musical und Operette. Durch seine Vielseitigkeit hat Thomas Hampson sich ebenso Hampson einen großen Namen gemacht wie durch seine Leistungen im Aufnahmestudio, in der musikwissenschaftlichen Forschung und der Gesangspädagogik. Er studierte Gesang bei Marietta Coyle (einer Schülerin der legendären Lotte Lehmann), bei Elisabeth Schwarzkopf, Martial Singher und Horst Günter. Seine glänzende Karriere begann in Europa, nachdem er 1981 den 1. Preis bei einem Wettbewerb der Metropolitan Opera New York gewonnen hatte. Düsseldorf und Zürich waren die ersten Stationen. Seit Ende der 80er Jahre zählt Hampson zu den besten und vielseitigsten Musikern seines Fachs und tritt in aller Welt auf. Ob Monteverdi, Mozart oder Musical, große Oper oder subtiler Liedgesang - der Grenzgänger Thomas Hampson bewegt sich souverän durch alle Genres. Mit seiner warmen, melodischen Stimme erschließt er den ganzen Kosmos der Musik. Einen weiten Horizont beweist er auch im gründlichen Studium der Quellen und der Entstehungszeit der Werke. Neben seiner Hingabe an die Kunst des Gesangs vermittelt er sein Wissen und seine Erfahrung in Meisterkursen. "Schon in seiner ersten Lied-Aufnahme hatte sich der amerikanische Bariton Thomas Hampson als überragender Mahler-Sänger vorgestellt. Diesen Ruf bestätigt, ja intensiviert er in den drei Orchesterlieder-Zyklen, in denen sich die Wiener Philharmoniker und Leonard Bernstein ebenfalls wieder als große Mahler-Exegeten in der sensualistischen Auffächerung des vielfarbig funkelnden Instrumentalkolorits ausweisen." (Der Musikmarkt, Dezember 1991) Diese Aufnahme entstand im Februar 1990 im Wiener Musikvereinssaal.

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