Mahler, Symphonie Nr. 3 d-Moll

Aus dem Wiener Musikverein mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker, Christa Ludwig, Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

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Beschreibung

Der österreichische Komponist und Dirigent Gustav Mahler (1860-1911) führte die traditionsreiche Gattung der Symphonie ins 20. Jahrhundert. Seine Werke bilden heute das Standardrepertoire jedes großen Orchesters. "Meine Symphonie wird etwas sein, was die Welt noch nicht gehört hat! Die ganze Natur bekommt darin eine Stimme..." Bei der Konzeption seiner Dritten Symphonie ließ sich Mahler von der Idee einer "Stufenreihe des Seienden" (Pflanzenreich, Tierreich, Menschenreich und Reich der Engel) anregen. Er ging von einer Weltordnung aus, deren höchste Stufe die Liebe ist. Dabei verstand er unter "Liebe" nicht die irdische, sondern die ewige Liebe. Das Motto "Was mir die Liebe erzählt", das er dem 6. Satz voranstellte, verleiht seinem Werk somit einen religiös-moralischen Akzent. "Das ist schon beinahe keine Musik mehr, das sind fast nur Naturlaute", äußerte sich Mahler zu seinem Werk. Tatsächlich griff er in der 3. Symphonie alle erdenklichen Ausdrucksmittel auf: die Einbeziehung von Singstimmen im 4. und 5. Satz, das große Orchesteraufgebot, die Nuancierung der Instrumentation, die Vielfalt an Charakteren, die Universalität im Musikalischen. Diese Aufnahme entstand 1972 im Musikvereinssaal Wien. Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Der zwischen 1971 und 1985 zum größten Teil mit den Wiener Philharmonikern realisierte Mahler-Zyklus war das erste Projekt in der über zwanzigjährigen Zusammenarbeit Leonard Bernsteins mit Unitel. Bernsteins Aufnahmen aller Mahler-Symphonien sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern sie trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei. "Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein)

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