Mahler, Symphonie Nr. 4 G-Dur

Aus dem Wiener Musikverein mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker, Edith Mathis

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Beschreibung

Der österreichische Komponist und Dirigent Gustav Mahler (1860-1911) führte die traditionsreiche Gattung der Symphonie ins 20. Jahrhundert. Seine Werke bilden heute das Standardrepertoire jedes großen Orchesters. Auch die Vierte Symphonie verbindet, wie ihre Vorgängerwerke, den symphonischen Orchesterklang mit Gesang: Der vierte Satz enthält ein Sopran-Solo auf ein Gedicht aus "Des Knaben Wunderhorn". Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei. "Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein) Diese Aufnahme entstand im Mai 1972 im Wiener Musikvereinssaal.

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