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Der österreichische Komponist und Dirigent Gustav Mahler (1860-1911) führte die traditionsreiche Gattung der Symphonie ins 20. Jahrhundert. Seine Werke bilden heute das Standardrepertoire jedes großen Orchesters. Mahlers Sechste Symphonie, 1906 unter der Leitung des Komponisten in Essen uraufgeführt, steht in der klassischen viersätzigen Tradition - allerdings mit vergrößertem Umfang und Musikeraufgebot. Zuweilen wird sie als "Die Tragische" bezeichnet; Mahler selbst sagte, das Werk werde "Rätsel aufgeben". Kenner schätzen die Sechste als die beste Mahler-Symphonie; dennoch ist das Werk nicht gerade häufig im Konzertsaal zu erleben.

Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 zum größten Teil mit den Wiener Philharmonikern entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei.

"Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde" (Leonard Bernstein).
Diese Aufnahme entstand im Oktober 1976 im Wiener Musikvereinssaal.

Details

  • Produktionsjahr:

    1976

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    0+

  • Audiosprache:

    keine Sprachinhalte

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Location:
  • Land:

    Österreich

Besetzung

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